| Frankfurt will Niveau bei Kultur halten |
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| Dienstag, 08. September 2009 um 05:07 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Trotz eines Rückgangs der Investitionen will die Stadt Frankfurt in der Kultur weiterhin «allerhöchste Qualität» bieten. Bei Theater und Oper werde der Etat im kommenden Jahr sogar um mehr als eine Million auf gut 62 Millionen Euro steigen, sagte Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) am Montag in Frankfurt. Die Investitionen werden wegen der rückläufigen Einnahmen der Stadt allerdings im kommenden Jahr um fünf Millionen auf knapp 35 Millionen Euro reduziert.
Der gesamte Kulturetat Frankfurts umfasst 2010 - ohne Investitionshaushalt - 162 Millionen Euro. Das sind zwei Millionen mehr als in diesem Jahr. Bundesweit liegt Frankfurt bei den Pro-Kopf- Ausgaben für die Kultur seit Jahren ganz vorne.
Bei den im kommenden Jahr geplanten Investitionen werden Sanierungsmaßnahmen unter anderem bei der Alten Oper und beim Archäologischen Museum aufgeschoben, sagte Semmelroth. Die millionenschweren Projekte am Museumsufer - dazu gehören der Um- und Neubau des Historischen Museums und des Deutschen Filmmuseums sowie des Städels - seien davon aber nicht betroffen.
Die in Frankfurt regierende Koalition aus CDU und Grünen werde auch an dem Neubau des Museums für Weltkulturen am Museumsufer festhalten, sagte Semmelroth. Im kommenden Jahr werde dafür ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Die Kosten für den Neubau, der sich voraussichtlich erst im Haushalt 2012 niederschlagen würde, schätzte Semmelroth auf 50 bis 60 Millionen Euro.
Der Kulturdezernent warf der oppositionellen SPD, die wegen der Einsparungen im Kultur-Etat den Rücktritt des «Schöngeists» Semmelroth geforderte hatte, «Kulturfeindlichkeit» vor. Die «immer kleiner werdende Partei» habe weder ein Verhältnis «zum Geistigen noch zum Schönen». Semmelroth, früher Büroleiter von Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU), war vor seiner Wahl zum Kulturdezernenten aus der SPD ausgetreten. |
























































