| Museumsrundgang - 08.09.2009 |
|
|
|
| Dienstag, 08. September 2009 um 05:14 Uhr | ||
Picasso und der Mythos Kampfstier
Valladolid (dpa) - Vom Stierkampf war Pablo Picasso sein ganzes Leben lang fasziniert. Sein Vater hatte ihn in Málaga schon als Kind mit in die Arena genommen. In unzähligen Werken befasste der Maler sich mit dem Thema. Die spanische Stadt Valladolid zeigt in den Ausstellungssälen Iglesia de las Francesas eine Serie von Keramiken und Lithografien, in denen Picasso sich mit dem Stierkampf auseinandersetzt. Dabei geht es dem Künstler nicht so sehr um das Ritual, sondern um die Tiere. Picasso betrachtet den Stier als ein mythisches Tier und ein Symbol für sexuelle Potenz. Die Toreros spielen eine untergeordnete Rolle. Die in der Ausstellung «Picasso: Sangre y Arena» (Picasso: Blut und Sand) gezeigten Werke stammen aus dem Bestand des Museums im Geburtshaus des Malers in Málaga. Die Schau in Valladolid ist bis zum 18. Oktober zu sehen.
Richter in Middlesbrough - Beuys in Bexhill
London (dpa) - Dem deutschen Maler Gerhard Richter ist derzeit eine Einzelausstellung im nordenglischen Middlesbrough gewidmet. Bis zum 15. November sind im Middlesbrough Institute of Modern Art (mima) Ölgemälde, Aquarelle, Zeichnungen, abgemalte Fotografien und eine Skulptur des gebürtigen Dresdners zu sehen. Richter lebt heute in Köln und hat dort unter anderem ein modernes Dom-Fenster gestaltet. Die Ausstellung «Modern Times» ist Teil der nationalen zeitgenössischen Sammlung ARTIST ROOMS, die der britische Kunsthändler Anthony d'Offay den National Galleries of Scotland und der Tate übergeben hatte. Teil dieser Ausstellungsreihe in ganz Großbritannien ist auch eine Schau von Joseph Beuys (1921-86) im südenglischen Bexhill on Sea. «Beuys Is Here» läuft noch bis zum 27. September im De La Warr Pavillion.
Prag erinnert an Rabbi Löw und Golem
Prag (dpa) - Der Rabbi Löw und der Prager Golem stehen im Mittelpunkt einer Ausstellung, die in der Prager Burg den weltbekannten jüdischen Philosophen zum 400. Todestag würdigt. Der Rabbiner Judah Löw (1525-1609) beeinflusste mit seinen Ansichten zur jüdischen Mystik («Kabbala») etwa den Habsburger Kaiser Rudolf II. stark. Bekannt ist Rabbi Löw auch als angeblicher Schöpfer der mystischen Fabelfigur Golem. Die «Lebensweg» betitelte Schau präsentiert noch bis zum 8. November wertvolle Handschriften des Rabbiners zu Moral, Pädagogik und Mystizismus sowie ein computeranimiertes Modell des jüdischen Ghettos in Prag. Filmausschnitte zeigen, wie die Legende vom Golem in der ganzen Welt künstlerisch verarbeitet wurde.
«Auf gehts!» - Essl Museum bei Wien wagt Abstecher nach Indien
Wien (dpa) - Das Essl Museum für Gegenwartskunst bei Wien wagt einen Abstecher nach Asien: Mit «CHALO! INDIA. Eine neue Ära indischer Kunst» spürt das Museum im österreichischen Klosterneuburg noch bis 1. November den Veränderungen der vergangenen Jahre in dem von wirtschaftlichen Umbrüchen geprägten Indien nach. Gezeigt werden mehr als 100 Werke von 27 indischen Künstlern, wie Bharti Kher und Subodh Gupta, die sich mit ihrer Zeit und dem aufstrebenden Land auseinandersetzen. «Chalo!» bedeute auf Hindi etwa «Auf gehts!». Tags: l
|
























































