994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Heiligtum und Kunst - Limburg zeigt Kreuzreliquie PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 10. September 2009 um 04:54 Uhr

Share

Von Friedemann Kohler, dpa

 

 

Limburg (dpa/lrs) - Blaugeflügelte Engel schweben um ein goldgefasstes Holzkreuz, Christus thront inmitten der Heiligen wie ein byzantinischer Kaiser: Das katholische Bistum Limburg, das auch nach Rheinland-Pfalz hineinreicht, widmet seinem wertvollsten Schatz erstmals eine eigene Ausstellung.   

 

Die Staurothek, eine große Kreuzreliquie in einer 1000 Jahre alten Lade vom Kaiserhof in Byzanz, wird in ihrem kunst- und kirchengeschichtlichen Zusammenhang gezeigt. Das überaus kunstvoll gearbeitete Kästchen aus Holz, Gold, Emaille und Edelsteinen sei «das Kostbarste, was es weltweit in diesem Genre gibt», sagt Prof. Eckhard Nordhofen, Dezernent des Bistums für Kultur und Bildung. «Die eine Seite ist die Kostbarkeit der Arbeit, die andere Seite die Kostbarkeit der Reliquie.» Nur in der Kirche Santa Croce in Rom und in Wien gibt es noch ähnlich große Holzteile, die von dem Kreuz stammen sollen, an dem Jesus Christus in Jerusalem gekreuzigt wurde.   

 

Die Ausstellung «Im Zeichen des Kreuzes - Die Limburger Staurothek» vom 11. September bis zum 15. November im Diözesanmuseum ist auch eine Gemeinschaftsarbeit der Gemeinden im Bistum. 23 Kirchen von Assmannshausen bis Frankfurt stellen ihre Kreuzreliquien zur Verfügung. Oft sind es haarfeine Holzspäne in geschliffenen Kristallen zur Vergrößerung, die in goldene Monstranzen eingebaut sind. Nach Limburg wird die Ausstellung vom 1. Dezember an im Dommuseum in Frankfurt zu sehen sein.   

 

Die Geschichte der Splitter vom Kreuz Jesu erzählt Pfarrer Matthias Kloft, der Kurator der Ausstellung. «Der Legende nach hat Kaiserin Helena bei einer Pilgerfahrt ins Heilige Land um 320 das Kreuz des Herrn entdeckt.» Eigentlich fand sie sogar drei Kreuze, denn der biblischen Erzählung nach wurde Jesus zusammen mit zwei Verbrechern hingerichtet. Doch welches war nun das Kreuz Jesu? «Ein Frischverstorbener wurde auf ein Kreuz gelegt und erwachte wieder zum Leben. Damit war das Kreuz Christi beglaubigt», sagt Kloft. Diese Legende wird auch auf einem gotischen Altargemälde gezeigt, dass die Kirche St. Justinus in Frankfurt-Höchst zu der Schau beisteuert.   

 

Die «Staurothek» (von griechisch: Stauros/Kreuz) wurde um 950 in der Hofwerkstatt des Kaisers von Konstantinopol gefertigt. Bei ihr geht es nicht um winzige Holzsplitter. Das herausnehmbare Kreuz ist sieben Millimeter dick mit Reliquienholz furniert. Wie ein Setzkasten enthielt die Lade früher weitere heilige Andenken, etwa Stücke vom Purpurmantel und der Dornenkrone Jesu oder vom Kopftuch der Gottesmutter.   

 

Auf die Frage nach der Authentizität der Reliquien antwortet der Theologe Kloft: «Ob das das Kreuz Christi war, werden wir weder positiv noch negativ beweisen können.» Es gehe darum, «dass der Glaube greifbar wird», sagt er. «Es sind Gegenstände der Verehrung, die zeigen, dass das Christentum eine körperliche Religion ist» - gekoppelt an Menschen und Gegenstände, die existiert haben, keine bloße Philosophie. «Deshalb müssen wir sie mit Pietät behandeln.»   

 

Der mittelalterliche Kreuzfahrer Heinrich von Ulmen brachte das Kunstwerk im 13. Jahrhundert in das Kloster Stuben an die Mosel. In der Säkularisierung, der Auflösung vieler Klöster und Kirchen Anfang des 19. Jahrhunderts unter Napoleon, kam die Staurothek vom Bistum Trier an den Herzog von Nassau. Der schenkte sie nach Limburg. Zur Ausstellung findet am 18. September ein wissenschaftliches Symposium statt. Am 20. September feiert das Bistum das Kreuzfest.



Tags: kreuz  
Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.