| Erweiterung eines Kölner Museums gescheitert |
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| Samstag, 12. September 2009 um 04:26 Uhr | ||
Köln (dpa/lnw) - In Köln ist eine geplante Erweiterung des historischen Stadtmuseums gescheitert. Ein Ehepaar, das der Stadt den Anbau stiften wollte, zog seine Schenkung zurück und begründete dies damit, dass sich die Verhandlungen zehn Jahre hingezogen hätten. Am Ende sei «die immer unsachlicher und bösartiger werdende Diskussion» zu einer persönlichen Belastung geworden. Streit hatte es vor allem darüber gegeben, dass die Stifter den Erweiterungsbau von einem bestimmten Architekten errichten lassen wollten.
Die Grünen und der Bund Deutscher Architekten forderten dagegen eine Ausschreibung. «Es gibt öffentliche Spielregeln», sagte die Kölner Grünen-Fraktionschefin Barbara Moritz in der «Kölnischen Rundschau» (Donnerstagsausgabe). «Ich bedaure, dass die Stifter davon so hartnäckig nichts wissen wollten.» Der scheidende Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU), bei dem sich die Stifter ausdrücklich bedankten, teilte dagegen mit: «Dies ist ein schwerer Schlag für das kulturelle Leben unserer Stadt.» Er habe durchaus Verständnis für die Entscheidung. |
























































