| «Kultur-Olympiade» startet in Südkorea |
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| Samstag, 12. September 2009 um 04:31 Uhr | ||
Seoul (dpa) - Sänger, Tänzer, Maler, Bildhauer und Poeten aus der ganzen Welt messen ihre künstlerischen Fähigkeiten bei der «Kultur- Olympiade» in Südkorea. Nach einer Eröffnungsfeier am Vortag begann am Donnerstag der friedliche Wettstreit der Künstler im Rahmen der II. Delphischen Spiele. An dem Festival auf der südkoreanischen Ferieninsel Cheju nehmen unter dem Motto «Im Einklang mit der Natur» nach Angaben der Veranstalter etwa 600 Künstler aus mehr als 50 Ländern teil. Die Spiele, die für ein besseres Verständnis der Kultur und Künste sorgen sollen, dauern bis zum nächsten Dienstag.
Auf dem Gelände des Museums der Künste wurde unter anderem der Wettbewerb in den Sparten Handwerk, Design und bildende Künste eröffnet. Die Arbeiten unter dem Thema «Natur und Mensch» werden von einer Jury bewertet. Große Besuchermengen lockten die Teilnehmer im Bereich Video-Dokumentation an, wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap berichtete. Die Arbeiten sollen sich mit Cheju im Süden des Landes beschäftigen. Die Wettbewerbe dauern jeweils drei Tage.
Zu den sechs «delphischen Kunstkategorien» gehören: Musik und akustische Künste, darstellende Künste, sprachliche Künste, Handwerk, Design und visuelle Künste, Kommunikation und soziale Künste sowie Architektur und ökologische Künste (Landschafts- und Städteplanung).
Organisiert werden die Spiele vom 1994 gegründeten und gemeinnützigen Internationalen Delphischen Rat (IDC). Die Bewegung nimmt die Idee der Kulturspiele auf, die in der antiken griechischen Kultstätte Delphi aufgeführt wurden. «Es ist dieser Geist des friedlichen Dialogs der Kulturen dieser Welt, der mit den Delphischen Spielen der Neuzeit wieder belebt werden soll», heißt es auf dem Webauftritt des IDC. Tags: k
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