| Retrospektive von «Stern»-Fotograf Max Scheler in Hamburg |
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| Samstag, 12. September 2009 um 04:35 Uhr | ||
Hamburg (dpa/lno) - Unter dem Titel «Von Konrad A. bis Jackie O.» zeigt das Haus der Photographie in den Hamburger Deichtorhallen die erste Retrospektive des Fotografen Max Scheler (1928-2003). Von Freitag an bis zum 15. November sind rund 140 Exponaten aus dem Werk des bedeutenden Fotojournalisten («Stern», «Geo») zu sehen. Als Schüler von Herbert List begann Scheler sein Schaffen im Deutschland des Wirtschaftswunders der 50er Jahre. Politische Reportagearbeit brachte ihn nach China und Taiwan und in den 60er Jahren zur Kulturrevolution Mao Zedongs. Die USA bereiste Scheler in den 50er und 60er Jahren mehrfach und berichtete über Land und Leute.
Menschen unterschiedlicher Kulturkreise beobachtet er im Alltag, in Krisen- und Kriegszeiten, bei sozialen Problemen und Festlichkeiten. So entstehen Menschenbilder voller emotionaler Dichte. Während die Fotografien aus Deutschland das Wirtschaftswunder, den politischen Aufbruch der Bundesrepublik und die Teilung Deutschlands kommentieren, berichten die Bilder aus China von Krise, ideologischem Umbruch und kultureller Fremde. Die USA erscheinen als vielschichtiges und widersprüchliches Phänomen: hoch entwickelt und dennoch provinziell; demokratisch-fortschrittlich und dennoch rassistisch und ungerecht. |
























































