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Samstag, 12. September 2009 um 04:40 Uhr |
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Chemnitz (dpa/sn) - Die Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, hat die Sensationsgier des Publikums kritisiert und mangelnde Neugier beklagt. «Dadurch gehen manchmal künstlerischen Werke an der verdienten Aufmerksamkeit vorbei», sagte sie am Freitag in Chemnitz. Mössinger kritisierte auch die Rolle der Presse, die Ausstellungen unbekannterer Künstler häufig nicht angemessen erwähne. «Der Markt bestimmt, was gesehen wird.» Dies trage zur Sensationsgier des Publikums bei. «Wenn Sie merken, die Leute stehen nur wegen der Namen an, dann können Sie auch Brad Pitt hinstellen», sagte Mössinger.
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