| Feininger-Ausstellung in Apolda eröffnet |
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| Sonntag, 13. September 2009 um 06:41 Uhr | ||
Apolda (dpa/th) - Im Kunsthaus Apolda Avantgarde ist am Samstag eine Ausstellung über Lyonel Feininger (1871-1956) und das Bauhaus eröffnet worden. Gezeigt werden 130 Arbeiten des Künstlers, der 1919 von Walter Gropius als erster Lehrer an die weltberühmte Kunstschule nach Weimar berufen wurde. Er leitete von 1921 bis 1925 die druckgrafische Werkstatt. Unter seiner Betreuung entstanden die wichtigen grafischen Editionen des Bauhauses. Die Schau in Apolda zeigt Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Radierungen und Holzschnitte aus den Jahren 1908 bis 1953. Sie ist bis zum 20. Dezember zu sehen.
Das Kunsthaus stellt unter anderem Feininger-Arbeiten mit Motiven Thüringer Dorfkirchen aus. Diese hatte der Künstler bei seinen Touren durch das Weimarer Umland kennengelernt und immer wieder gemalt oder gezeichnet. Auch im Exil in New York, wohin er 1937 nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten und der Schließung des Bauhauses auswanderte, blieb er diesen Motiven treu. Die Schau dokumentiert zudem Feiningers Hinwendung zum Holzschnitt. Die in Apolda gezeigten Arbeiten stammen aus Sammlungen unter anderem des Museum of Modern Art (MoMA) und des Guggenheim-Museum in New York sowie des Sprengel Museums Hannover. |
























































