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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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«Kultur-Olympiade» in Südkorea beendet PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 15. September 2009 um 05:23 Uhr

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Seoul (dpa) - Nach einem fünftägigen Wettbewerbsprogramm für Sänger, Tänzer, Maler, Bildhauer, Architekten und Poeten aus der ganzen Welt ist am Montag in Südkorea die «Kultur-Olympiade» zu Ende gegangen. Die 3. Delphischen Spiele hätten «eine neue Kultur durch Wettkämpfe geschaffen, die die nationalen Grenzen und die Zeit überstiegen haben», sagte der Gouverneur der Inselprovinz Cheju, Kim Tae Hwan, laut der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap. «Wir sehen uns wieder in vier Jahren», rief er Teilnehmern und Gästen bei der Schlussfeier zu, die nach dem Ende der Wettkämpfe auf der größten südkoreanischen Insel kurzfristig um einen Tag vorgezogen wurde.   

 

Die von dem 1994 gegründeten, gemeinnützigen Internationalen Delphischen Rat (IDC) veranstalteten Spiele verstehen sich als Schwesterverantstaltung zu den Olympischen Spielen. Die Idee der Spiele sei es, «neugierig zu machen für andere Kulturen», sagte der deutsche Begründer der modernen delphischen Bewegung, Christian Kirsch, in Cheju-Stadt. Die Bewegung nimmt die Idee der Kulturspiele auf, die in der antiken griechischen Kultstätte Delphi aufgeführt wurden.    Irgendwann habe er sich gedacht, dass es die Olympischen Spiele alleine nicht sein könnten, sagte Kirsch. Was gefehlt habe, sei der Aspekt der Bildung. Die Delphischen Spiele seien ins Leben gerufen worden, um Künste und Kultur zu fördern. Kirsch räumte ein, dass sie bis heute noch relativ unbekannt seien. Es bestehe ein Missverhältnis zwischen Aufwand und dem öffentlichen Interesse.   

 

An den Spielen in Cheju, die am vergangenen Mittwoch unter dem Motto «Im Einklang mit der Natur» eröffnet worden waren, nahmen nach Angaben der Veranstalter etwa 600 Künstler aus mehr als 50 Ländern teil. Die Spiele bestanden zu etwa einem Drittel aus einem Festivalprogramm und zu zwei Dritteln aus Wettkämpfen mit 18 Disziplinen. Zu den sechs «delphischen Kunstkategorien» gehören: Musik und akustische Künste, darstellende Künste, sprachliche Künste, Handwerk, Design und visuelle Künste, Kommunikation und soziale Künste sowie Architektur und ökologische Künste (Landschafts- und Städteplanung). Sieger im Gesamtklassement war Gastgeber Südkorea mit sechs Goldmedaillen. Ein Veranstaltungsort für die nächsten Spiele steht noch nicht fest.



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