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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Gemäldetausch zwischen Schloss und Adelshaus PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 15. September 2009 um 05:24 Uhr

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Gotha (dpa/th) - Die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha behält ein Porträt vom Schlosserbauer Herzog Ernst dem Frommen, das Herzogshaus Sachsen-Meiningen bekommt ein Porträt der Großherzogin Luise von Sachsen-Weimar-Eisenach. Der Tausch ist Teil einer Einigung, die am Dienstag Stiftungsdirektor Martin Eberle und der Treuhänder des Adelshauses, Wolf von Trotha, im Barockschloss unterzeichneten. Erbin Regina von Habsburg schenkt dem Museum ein weiteres Herzogs-Porträt und erhält im Gegenzug sechs Objekte der Familie zurück.   

 

Die sowjetische Besatzungsmacht hatte die Adelsfamilie 1945 enteignet. Ihre Kunstwerke kamen von der Veste Heldburg in Südthüringen nach Gotha. Diese Eigentumsverhältnisse wurden erst vor kurzem erkannt. Seitdem sucht die Stiftung mit der Familie um Lösungen. Der aktuelle Austausch ist die dritte gütliche Einigung. Die Tochter von Prinz Georg, Regina von Habsburg, schenke der Stiftung die zwei Porträts in Dankbarkeit für die Bewahrung und Erhaltung der Objekte und in Anerkennung für die gute Zusammenarbeit, sagte von Trotha.   

 

Direktor Eberle ergänzte: «Wir geben gern die Dinge zurück, die nicht unser Eigentum sind, obwohl es teilweise schmerzhafte Einschnitte sind.» Die Schlossstiftung habe die Erfahrung gemacht, «wenn wir mit Offenheit an den Partner herantreten, findet sich immer auch eine Lösung für uns.» Das Ölbild «Ernst der Fromme», 1661 von Rudolf Werentis gemalt, sei für Gotha immens wichtig. Der Adelige habe die Bedeutung der Residenzstadt in Kunst, Wissenschaft, Bildung und Verwaltung begründet.   

 

«Das kann zu den Akten gelegt werden», zeigte sich der Treuhänder erfreut. Das Landesamt zur Klärung offener Vermögensfragen im Freistaat Thüringen hatte 2004 die Rückgabeansprüche des Adelshauses anerkannt. Schlossstiftung und Herzogshaus hatten sich in den vergangenen Jahren bereits unter anderem über den Verbleib von 44 Bildern geeinigt. Ähnliche Einigungen gab es unter anderem mit Museen in Eisenach, Weimar und Rauenstein.



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