| Zukunft von 4000 Kunstwerken der Wismut unklar |
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| Mittwoch, 16. September 2009 um 04:42 Uhr | ||
Ronneburg/Chemnitz (dpa) - Die Zukunft des rund 4000 Werke umfassenden Kunstarchivs der bundeseigenen Wismut GmbH ist ungewiss. Es sei noch nicht eindeutig geklärt, was nach dem Ende der Sanierungsaufgaben in einigen Jahren mit dem Fundus des ehemaligen Uranbergbau-Betriebes passiere, sagte Wismut-Sprecher Frank Wolf der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Vielleicht wissen wir in einem Jahr mehr.» Die Wismut sei dafür, dass ihr Archiv samt der Kunstbestände als Einheit erhalten bleibe. Doch müsse geklärt werden, wo es künftig aufbewahrt werde und wer die Kosten dafür trage. «Den ersten Zugriff hat das Bundesarchiv.»
Das Kunstarchiv der Wismut umfasst vor allem Bilder: Ölgemälde, Grafiken, Radierungen und Aquarelle. Hinzu kommen einige wenige Skulpturen. Sie sind in der DDR fast alle als Auftragsarbeiten des damals deutsch-sowjetischen Uranförderers entstanden. Die Motive stammen vor allem aus dem Bergbau. Darunter sind Arbeitsszenen über und unter Tage, Porträts und Bergbaulandschaften. Vertreten sind Künstler wie Siegfried Otto-Hüttengrund, Fritz Diedering, Werner Petzold, Frank Schenke und Alexandra Müller-Jontschewa.
Einige der Kunstwerke sind als Leihgaben in Ausstellungen zu sehen. Es seien fast 50 Arbeiten seit mehreren Jahren im Uranbergbau- Museum im sächsischen Bad Schlema ausgestellt, sagte Wolf. Zudem war Anfang September in Löbichau bei Gera das größte Bild aus dem Wismut-Kunstarchiv, ein 192 Quadratmeter großes Wandbild des Berliner Künstlers Werner Petzold von 1974, neu aufgestellt worden. Es hat den Titel «Die friedliche Nutzung der Kernenergie» und prangte einst an einem inzwischen abgerissenen Verwaltungsgebäude im ostthüringischen Paitzdorf. Auch aus Gera gebe es Anfragen nach mehreren Bildern für eine Ausstellung zur Wismut im kommenden Jahr. |
























































