| Dresdner Forum: «Kultur kann die Welt retten» |
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| Donnerstag, 17. September 2009 um 05:18 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Mit dem anspruchsvollen Motto «Kultur kann unsere Welt retten!» kündigen die Veranstalter das «2. World Culture Forum», ein internationales Kulturforum, vom 8. bis 10. Oktober in Dresden an. Dazu wollen sich «nationale und internationale Vordenker, Querdenker und Meinungsbildner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Religion, Kunst und Medien» treffen und darüber beraten, «wie wir in der Gesellschaft neue Inhalte setzen können», wie es der Bremer Theater-Intendant Hans-Joachim Frey als einer der Teilnehmer am Mittwoch in Berlin formulierte.
«Kultur und Relegion versuchen, Antworten auf existenzielle Fragen der Menschen zu geben und zu hinterfragen, was aus der Balance geraten ist», ergänzte die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Petra Bahr, auf einer Pressekonferenz in der Landesvertretung Sachsens in Berlin. «Europa eine Seele geben» bedeutet für den Mitinitiator und früheren Berliner Kultursenator Volker Hassemer (CDU) auch, «die kulturellen Aspekte, Ideale und Werte stärker in den Mittelpunkt zu rücken nach der erfolgten wirtschaftlichen Einigung Europas».
Zu den 60 Referenten in 25 Diskussionsveranstaltungen, Workshops und Vorträgen gehören unter anderem Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck, der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) und Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) gibt einen Eröffnungsempfang. Der indische Gelehrte und Hindu-Führer Ravi Shankar soll mit dem «World Culture Award» ausgezeichnet werden. Unterstützer des Kongresses sind unter anderem das Goethe-Institut, die evangelische Kirche, der Deutsche Kulturrat, der Zentralrat der Juden und der Zentralrat der Muslime, der MDR sowie Volkswagen und die Bertelsmann-Stiftung. |
























































