994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Van Gogh und seine Schuhe - Ausstellung in Köln PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 17. September 2009 um 05:20 Uhr

Share

Von Yuriko Wahl, dpa

 

Köln (dpa/lnw) - Nie hat ein Paar Schuhe je so viel Wirbel ausgelöst: Über die ausgelatschten und verschlissenen Schuhe von Vincent van Gogh (1853-1890), die er 1886 in Paris in Öl malte, zermartern sich bis heute Philosophen und Kunsthistoriker das Hirn. Das Werk und die Debatte darüber werden ab diesem Donnerstag (17.9.) im Wallraf-Richartz-Museum in Köln in einer ungewöhnlichen Ein-Bild- Ausstellung präsentiert. Den Anstoß zu der Jahrzehnte langen Diskussion gab kein geringerer als Martin Heidegger (1889-1976). Der Philosoph sah das 38 mal 46 Zentimeter kleine Bild in erdigen Farben 1930 in Amsterdam, war tief beeindruckt, kam nicht mehr von ihm los.   

 

Heidegger machte die Schuhe in den 30er Jahren zum Thema einer Vorlesung an der Universität Heidelberg. Zudem inspirierte ihn das kleine Werk zu einem längeren Aufsatz mit dem Titel «Der Ursprung des Kunstwerkes», wie der Experte Geoffrey Batchen von der New Yorker City University am Mittwoch in Köln erläuterte. Die zerbeulten Halbstiefel sah Heidegger als Schuhe einer Bäuerin, van Gogh habe ihre Mühen zeigen wollen. Stimmt nicht, entgegnete scharf der Kunsthistoriker Meyer Schapiro (1904-1996) in den 60er Jahren. Es handele sich um sie Schuhe eines Städters. Und überhaupt solle das Bild biografisch verstanden werden, als eine Art Selbstporträt des Niederländers.   

 

Der französische Philosoph Jacques Derrida (1930-2004) meldete sich zehn Jahre später zu Wort - und zerlegte die bisherige Diskussion. Man habe es ohnehin nicht mit einem Paar Schuhe zu tun, sondern wohl eher mit zwei unterschiedliche Tretern. Andreas Blühm, Direktor der Wallraf-Richartz-Museums: «Derrida stellte Fragen: Was für Schuhe? Wessen Schuhe? Woraus sind die?» Alles bis heute ungeklärt, trotz anhaltender Debatte.   

 

Van Gogh selbst hat mit Sicherheit nie geahnt, was er mit den Schuhen auslösen würde. Alt und abgetragen stehen die braunen Treter nebeneinander, die Schnürsenkel hängen herunter. Das Motiv Schuhe lag ihm aber offenbar am Herzen. Er habe eine ganze Reihe von Stillleben gemalt, in denen Holz- oder Lederschuhe die Hauptrolle spielen, sagt Kunsthistoriker Batchen. Das sei kein Zufall.   

 

Das Ölbild war nach van Goghs Tod 1890 im Besitz der Familie geblieben und später ins Van Gogh-Museum in Amsterdam gelangt. Das zunächst wenig beachtete Werk war lange als Studie abgetan worden. Der zu Lebzeiten erfolglose Maler Vincent van Gogh hatte seinem Bild 1886 nicht einmal einen Namen gegeben.



Tags: schuhe  van  gogh  
Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.