| Stuttgart feiert älteste Kunst der Menschheit |
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| Donnerstag, 17. September 2009 um 05:24 Uhr | ||
Stuttgart (dpa/lsw) - Die weltberühmten ältesten Kunstwerke der Menschheit - gefunden in Höhlen auf der Schwäbischen Alb - werden von morgen (Donnerstag/1500) an mit einer Großen Landesausstellung in Stuttgart gewürdigt. Erstmals werden die 35 000 bis 15 000 Jahre alten, aus Mammutelfenbein geschnitzten Tierfiguren und Musikinstrumente gesammelt in einer Ausstellung gezeigt. Dazu gehören auch eine Venus-Figur sowie eine Knochenflöte, die erst kürzlich bei Schelklingen (Alb-Donau-Kreis) gefunden worden waren.
Durch Animationen, Rekonstruktionen und Inszenierungen soll das altsteinzeitliche Leben während der Eiszeit in Europa nachvollziehbar werden. Vor 40 000 Jahren kam der moderne Mensch aus Afrika in den Raum des heutigen Südwesten und verdrängte den Neandertaler. Offenbar musizierte er und schuf auch erste kleine Kunstwerke. Die Ausstellung «Eiszeit - Kunst und Kultur» im Kunstgebäude am Schlossplatz wird am Nachmittag mit einem Festakt im Neuen Schloss eröffnet. Für Jedermann zu sehen ist sie dann von Freitag (18.9.) an bis zum 10. Januar 2010. |
























































