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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Erstmals Comics von Ralf König ausgestellt PDF Drucken E-Mail
Freitag, 18. September 2009 um 05:04 Uhr

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Oberhausen (dpa) - Als erstes Museum in Deutschland zeigt die Ludwig Galerie in Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) Comics und Zeichnungen des Karikaturisten Ralf König. Mit spitzer Feder und dicken Knollennasen beschäftigt sich der Zeichner mit den Themen Religion, Schwulsein und Aids. «Mit Karikaturen lassen sich viele Dinge spitzfindig auf den Punkt bringen», sagte der Künstler am Donnerstag zur Präsentation der Ausstellung «Der Eros der Nasen». In der Galerie sind von diesem Samstag an neben vielen Comicstrips und Arbeitsskizzen großformatige Arbeiten Königs zu sehen. Die Schau endet am 31. Januar.

 

Ralf Königs Knubbelnasen-Welt erstmals im Museum

Von Andreas Sträter, dpa

 

 

Oberhausen (dpa/lnw) - Im Paradies des Karikaturisten Ralf König trägt die Schlange Teufelshörner. Adam und Eva lümmeln pausbäckig, nackt, kugelrund und zufrieden unterm Baum und beißen in den Apfel der Sünde. Wer die Ausstellung «Der Eros der Nasen» in der Ludwig Galerie Schloss in Oberhausen besucht, beginnt seinen Spaziergang durch das Schaffen des berühmten deutschen Karikaturisten («Der  bewegte Mann», 1987) im Garten Eden. Erstmalig sind Königs Werke in einer Ausstellung zu sehen.    

 

Seine jüngsten Werke «Prototyp» (2008) und «Archetyp« (2009) beschäftigen sich mit der Religion. In der von König erdachten Genesis steht am Anfang der Strich, ein ziemlich schräger Strich. Und ein Adam, der durch den Biss in den Apfel über philosophische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse zum Atheisten wird. «Ich lasse mir von religiösen Gefühlen nicht den Stift verbieten», sagte König zur Präsentation der Ausstellung in Oberhausen. Er habe keinen Respekt vor heiligen Schriften, «denn sie sind von Menschen gemacht». Mit spitzer Feder und dicken Knollennasen widmet sich der Künstler auch der Meinungs- und Pressefreiheit.  

 

In der Ausstellung führt der Weg zurück zu seinen Anfängen. Ruhm erlangte der gebürtige Westfale aus Soest zunächst in der Schwulenszene. Als einer der ersten Zeichner thematisierte er Schwulenfeindlichkeit und Aids. Er sorgte Anfang der 80-er Jahre für die Etablierung erwachsener Comic-Stoffe. Dabei brach er mit der Kindlichkeit der Bilder und zeichnete über die schwule Subkultur. Diese Welt hatte er sich nach seinem Coming-Out gerade erschlossen.    

 

Im Comic «Super Paradise» (1999) infiziert er den Hauptprotagonisten mit HIV. In Schwarz-Weiß-Bildern schildert König die Beerdigung des homosexuellen Klaus, der eigentlich an Aids stirbt, von seiner prüden Familie aber zum angeblichen Krebsopfer gemacht wird - aus Scham. «Diese Geschichte ist leider wahr», sagte König.    

 

Neben Comicstrips seiner berühmten Werke «Wie die Karnickel» (2002), «Kondom des Grauens» (1996) oder «Lysistrata» (1987) sind in Oberhausen großformatige Arbeiten auf Leinwänden von König zu sehen. Hingucker ist ein humoristisches Historienbild aus dem Doppel-Comic «Dschinn Dschinn» (2005/2006), in das König einen «Ottifanten» des Komikers Otto Waalkes montiert hat. «Wenn ich Elefanten male, dann sehen die ohnehin fast genauso aus», erklärte er. Einblicke in die erotische Welt der dicken Knubbelnasen sind in der Ludwig-Galerie möglich vom 19. September bis zum 31. Januar 2010.

 



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