| Erstmals Zeichnungen von Neo Rauch zu sehen |
|
|
|
| Sonntag, 20. September 2009 um 18:03 Uhr | ||
Berlin/Leipzig (dpa) - Der Leipziger Maler Neo Rauch (49) gewährt erstmals in Deutschland einen Einblick in sein zeichnerisches Schaffen. In der Galerie Eigen+Art in Berlin öffnete am Samstag die Ausstellung «Schilfland» mit zwölf Zeichnungen. «Es sind keine Vorzeichnungen für seine Gemälde», sagte Rauchs Galerist Gerd Harry Lybke der dpa. Rauch habe die Bilder in den vergangenen Jahren in einer Schublade gesammelt, beim Umzug seines Ateliers wieder entdeckt und dann die Idee gehabt, sie in einem Buch und einer Ausstellung zu präsentieren.
«Es war die Entdeckung eines kleinen Schatzes, von dessen Existenz ich keine Ahnung hatte, es hatte sich da etwas angereichert hinter meinem Rücken», schildert Rauch in einem Interview im Ausstellungskatalog. Für die Schau, die bis zum 31. Oktober zu sehen ist, hat er zudem vier Gemälde in kleinem Format geschaffen.
Wie die großformatigen Malereien des international erfolgreichsten Vertreters der «Neuen Leipziger Schule» sind auch die Zeichnungen figürlich. Sie kosten jeweils 12 000 Euro. Im Katalog «Schilfland - Works on Paper» sind 160 Filzstift-, Kohle- und Farb-Zeichnungen aus den Jahren 2005 bis 2009 abgebildet.
Sie seien stets beiläufig und in «ungeordneten zeitlichen Schüben» entstanden, schildert Rauch im Katalog: «Es entsteht einfach - von einem Ölbild kleineren oder mittleren Ausmaßes würde ich nie sagen, dass es entsteht. Sondern es wird natürlich gemacht.» An der Vernissage nahm der Künstler teil, mochte aber keine Fragen beantworten - und verwies auf den Text im Katalog. Tags: rauch zeichnungen
|
























































