| Museumsrundgang - 22.09.2009 |
|
|
|
| Dienstag, 22. September 2009 um 04:43 Uhr | ||
Kandinsky-Ausstellung im New Yorker Guggenheim
New York (dpa) - Die Werke des russischen Expressionisten Wassily Kandinsky (1866 - 1944) hinterließen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bedeutende Spuren. Seine theoretischen Schriften über Abstraktion befreiten die Künstler vom Zwang, nach der Natur zu malen. Das New Yorker Guggenheim Museum, das seine Werke seit 1929 sammelte, widmet Kandinsky im Jubiläumsjahr des Frank Lloyd Wright- Baus an der Fifth Avenue eine große Ausstellung. Die rund 100 Gemälde aus den Jahren 1907 bis 1942 stammen neben dem Guggenheim, aus dem Pariser Centre Pompidou und der Städtischen Galerie im Münchner Lenbachhaus sowie aus privaten Sammlungen. Darüber hinaus sind 60 Zeichnungen der Hilla von Rebay Stiftung zu sehen. Die Ausstellung ist bis zum 13. Januar 2010 geöffnet.
Impressionisten-Museum zeigt Joan Mitchell
Paris (dpa) - Die amerikanische Malerin Joan Mitchell (1926-1992) lebte lange Jahre in der Nähe von Paris unweit von Giverny entfernt, dort wo die herrlichen Gärten Claude Monets liegen. Die in Chikago geborene Künstlerin entwarf großformatige Werke mit landschaftlichen Anklängen. Unter dem Titel «Malerei. Joan Mitchell» zeigt das neue Impressionismus-Museum in Giverny mehr als 25 dieser riesigen farbenfrohen Werke, die oft als Diptychon oder Triptychon geschaffen wurden. Michtell stand unter dem Einfluss von Vincent van Gogh und Piet Mondrian und gehört zu den Vertretern des abstrakten Expressionismus. Die Ausstellung dauert bis zum 31. Oktober.
Paparazzi-Fotos von Brigitte Bardot in London
London (dpa) - Paparazzi-Fotos aus den 60er Jahren von Brigitte Bardot zeigt derzeit die James Hyman Gallery in London. Unter den 75 Aufnahmen von der französischen Schauspielerin, die am 28. September ihren 75. Geburtstag feiert, sind sowohl Schnappschüsse zu sehen, die um die ganze Welt gingen, als auch bisher unveröffentlichte Bilder. Die Ausstellung ist thematisch gegliedert und zeigt das Sexsymbol Bardot unter anderem am Filmset, auf Reisen und in ihrem privaten Umfeld in St. Tropez. Die Ausstellung läuft noch bis zum 3. Oktober.
Maurice Sendak im jüdischen Museum in San Francisco
San Francisco (dpa) - Die komplexe Welt des amerikanischen Kinderbuchautors und Illustrators Maurice Sendak ist Gegenstand einer Ausstellung in Kalifornien. Das im Juni 2008 in San Francisco eröffnete «Contemporary Jewish Museum», von Daniel Libeskind gebaut, präsentiert von September bis Mitte Januar die Schau «There's a Mystery There: Sendak on Sendak». Der jetzt 81-Jährige hat über 100 Bücher geschrieben oder mitgestaltet, darunter die Monster-Geschichte «Wo die wilden Kerle wohnen», «In der Nachtküche» und «Brundibar». Der 1928 in New York geborene Sohn jüdischer Einwanderer gilt dank seiner finsteren Kreaturen und Fantasien als genialer Kinderschreck. Die Ausstellung umfasst neben Büchern, Zeichnungen, Aquarellen und Skizzen auch Videoaufzeichnungen, in denen der Autor selbst zu Wort kommt. Die große Retrospektive werde die «vielen Geheimnisse» seines Lebens und seiner Kunst beleuchten, heißt es in einer Mitteilung des Museums. |
























































