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Mittwoch, 23. September 2009 um 05:04 Uhr |
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Dresden (dpa/sn) - Die scheidende Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) lehnt das von der CDU/FDP-Koalition geplante Nationalmuseum ab. Sachsen brauche kein Nationalmuseum, «sondern eine solide Finanz- und Personalausstattung für die Staatlichen Kunstsammlungen und die zahlreichen Museen im Land», sagte Stange laut einer Mitteilung am Dienstag in Dresden. Die von sächsischen Herrschern beauftragten, erworbenen und gesammelten Kunstschätze zeugten von der Identität des Landes, vermittelten dessen Geschichte «mehr als jedes Nationalmuseum es könnte». Museen regionaler Prägung leisteten zudem Hervorragendes bei der Vermittlung sächsischer Geschichte und kultureller Bildung. Nach dem Willen der Koalition soll sich das Nationalmuseum als Haus der Geschichte vor allem an Kinder und Jugendliche wenden.
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