| Museen fordern mehr Geld von neuer Regierung |
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| Donnerstag, 24. September 2009 um 05:05 Uhr | ||
Bad Langensalza (dpa/th) - Die Thüringer Museen haben vom Land mehr Geld gefordert. «Wir wollen nun Taten sehen», sagte Günter Schuchardt, Vorsitzender des Thüringer Museumsverbandes, zur Jahresmitgliederversammlung am Mittwoch in Bad Langensalza. Er verwies auf das Landeskulturkonzept vom Juni, «die Landesförderung zumindest wieder auf das Niveau von 2004 anzuheben.» Das bedeute im Klartext eine Erhöhung von 6,6 Millionen auf mindestens 8,3 Millionen Euro jährlich. Nur so können die Museen ihre Aufgaben Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln erfüllen.
2008 kamen rund vier Millionen Besucher in die 196 Museen und Sammlungen. Damit gehörten die Häuser zu den am meisten besuchten Kultureinrichtungen des Landes. Spitzenreiter war wiederum die Klassik Stiftung Weimar mit etwa 712 000 Gästen. Schuchardt verwies auf aktuelle Projekte zu 20 Jahre friedlicher Revolution, 90 Jahre Bauhaus und zum 250. Geburtstag Friedrich Schillers. Im kommenden Jahr beteiligten sich 16 Museen an dem Vorhaben «250 Jahre Porzellanland Thüringen». In das Projekt «Luther 2017» mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland und der Thüringer Tourismus GmbH seien 17 Museen eingebunden. |
























































