| Berliner Kaufleute fordern neue Kunsthalle |
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| Donnerstag, 24. September 2009 um 05:09 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller hat sich für den Neubau einer dauerhaften Kunsthalle in der Hauptstadt ausgesprochen. Die Kunsthalle gehöre aus Sicht der Wirtschaft zu den notwendigen Investitionen trotz der erneuten Sparbemühungen im Landeshaushalt, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Presseerklärung des Vereins. Kunstbetrieb und Kulturwirtschaft trügen mittlerweile 21 Prozent zur städtischen Wirtschaftskraft bei.
Mit der Kunsthalle würde auch der Gefahr vorgebeugt, dass Berlin als Zentrum der Gegenwartskunst bald wieder durch andere Orte wie New York, London oder Venedig abgelöst werde. Berlin müsse aber die europäische Stadt sein, «in der die experimentelle, die suchende die (noch) nicht etablierte Kunst ihren Platz hat».
Für diesen Donnerstagabend ist im Hamburger Bahnhof eine Diskussionsveranstaltung zu der Frage «Braucht Berlin eine Kunsthalle?» geplant, unter anderem mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD), dem Direktor der Nationalgalerie, Udo Kittelmann, dem Chefkurator des Museum of Modern Art (MoMA) in New York, Klaus Biesenbach und dem Künstler Olafur Eliasson. |
























































