| Thomas Demand stellt auch in Wien aus |
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| Freitag, 25. September 2009 um 05:12 Uhr | ||
Wien (dpa) - Zeitgleich zu seiner Ausstellung in Berlin sind nun auch in Österreich Werke von Thomas Demand zu sehen. Der Fotograf, der reale Fotos mit Modellen aus Kartonpapier fast originalgetreu nachstellt, diese ablichtet und danach zerstört, gilt als einer der innovativsten zeitgenössischen Künstler. Das Wiener Museum Moderner Kunst (MUMOK) zeigt vom Wochenende an die Werkserien «Presidency» (2008) und «Embassy» (2007), teilte das Museum am Donnerstag in Wien mit. Demands großformatige Fotoarbeiten wurden schon in New York und Paris gezeigt. Die Ausstellung in Wien dauert bis zum 29. November.
Ein Teppich aus bunten Konfetti, ein edel-glänzender Holztisch aus Papierfolie und ein gewichtiges Schreibset aus Wellpappe: Das Oval Office in der MUMOK Factory ist auf den ersten Blick täuschend echt und doch nur der fotografierte lebensgroße Nachbau.
Demand zeigt oft Orte von aufsehenerregenden Ereignissen, die über die Medien in Erinnerung geblieben sind. In «Presidency» widmete er sich dem Büro des US-Präsidenten im Weißen Haus, in der Serie «Embassy» geht er dem Vorfall nach, als in der Botschaft von Niger in Rom bei einem Einbruch Briefpapier und Stempel verschwanden, die später verwendet wurden, Beweise für angeblichen Uranschmuggel in den Irak zu fingieren. Zurzeit präsentiert auch die Neue Nationalgalerie in Berlin eine Werkauswahl des 1964 in München geborenen Fotografen. |
























































