| Internationale Silberschmiedekunst in München |
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| Freitag, 25. September 2009 um 05:14 Uhr | ||
München (dpa/lby) - Nach dem bedeutenden Zuwachs an Beuys-Werken vor wenigen Wochen präsentiert die Pinakothek der Moderne in München einen weiteren Höhepunkt. Bis zum 15. November ist in der Ausstellung «Der Schoonhoven Silver Award 2009» Silberschmiedekunst von führenden internationalen Künstlern zu sehen, wie das Museum in München am Doonnerstag mitteilte. Das Siegermodell des Japaners Hiroshi Suzuki befindet sich ebenso unter den Ausstellungsstücken wie Werke vieler europäischer Silberschmiedekünstler.
Bei den Exponaten handelt es sich laut Florian Hufnagl, dem Chef der Neuen Sammlung in der Pinakothek, nicht um Schmuckstücke. Der Award ziele ebenso wenig auf das Silberschmieden in seiner ursprünglichen Tradition der Herstellung von Gebrauchsgegenständen ab. «Sondern die Auslobungsbedingungen tragen dem aktuellen Weg der Silberschmiedekunst zur freien Plastik Rechnung.»
Der Preis sei zum vierten Mal seit 2002 vergeben worden und werde nun zum ersten Mal in großem Maßstab in München gezeigt, erklärte Kuratorin Corinna Rösner. Auslober des mit 7000 Euro dotierten Preis ist die «Silver Art Foundation» in Schoonhoven, einer traditionsreichen Silberstadt in Südholland.
Der japanische Silberschmied Hiroshi Suzuki setzte das diesjährige Motto «Poesie» für die holländischen Juroren am besten um. Sein Werk stellt ein nach oben geöffnetes Gefäß mit fein gearbeiteter, wellenförmiger Oberfläche dar, für Hufnagl «in seiner Monumentalität gigantisch». Zudem wurden eine Japanerin und eine sükoreanische Studentin an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg für ihre Arbeiten mit einer «Ehrenvollen Erwähnung» gewürdigt. Tags: m
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