| Erstmals Ausstellung über Barockmaler Counet |
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| Samstag, 26. September 2009 um 09:11 Uhr | ||
Trier (dpa) - Der Lütticher Barockmaler Louis Counet (1652- 1721) steht erstmals im Mittelpunkt einer Kunstausstellung. In dreijähriger Arbeit hat das Stadtmuseum Simeonstift Trier dessen Werk erforscht und Gemälde zusammengetragen. «Wir haben versucht, aus einem sehr bruchstückhaften Wissen über den Künstler ein Gesamtbild zu erstellen», sagte die Direktorin des Museums, Elisabeth Dühr, zur Ausstellungseröffnung am Freitag. In der Sonderschau sind bis zum 23. Februar 2010 mehr als 20 Werke von Counet und von dessen Vorbildern aus der Lütticher Malerschule zu sehen.
Counet hat nach Angaben des Museums «wie kaum ein anderer Künstler seiner Zeit die sakrale Kunst an Maas und Mosel geprägt». Wegen eines Großauftrags der Reichsabtei St. Maximin war er mit knapp 30 Jahren von Belgien nach Trier übergesiedelt. Es folgten Aufträge für das Stift St. Paulin in Trier, etwa eine Reihe von zehn großformatigen Märtyrergemälden. Aber auch in Lüttich blieb er bei vermögenden Auftraggebern ein gefragter Maler, sagte die Kuratorin der Ausstellung, Gabriele Diana Grawe.
Die ausgestellten Werke stammen teils aus eigenen Beständen des Stadtmuseums, teils sind es Leihgaben, etwa aus Karlsruhe, Lüttich und Kassel. «Die Ausstellung ist ein gutes Beispiel für Kulturarbeit über Grenzen hinweg», sagte Kulturdezernent Ulrich Holkenbrink. Bilder Counets hängen heute noch in verschiedenen Kirchen der Großregion. |
























































