| Verband gegen Personalunion bei Museumsdirektion |
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| Dienstag, 29. September 2009 um 04:50 Uhr | ||
Bonn/Dresden (dpa) - Der Verband Deutscher Kunsthistoriker hat die von 2010 an geplante Doppel-Direktion von Galerie Alte Meister und Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden als «schweren Fehler» kritisiert. In einem am Montag in Dresden veröffentlichten Offenen Brief forderte der Verband die sächsische Regierung auf, diese Entscheidung zu korrigieren und die Chefstelle von Deutschlands ältester selbstständiger Graphischer Sammlung auszuschreiben. Die Position ist seit dem Weggang des langjährigen Direktors Wolfgang Holler im Sommer 2008 vakant.
Der Verzicht auf eine eigenständige Direktion schmälere Gewicht und Kompetenzen dieser Spezialsammlung für Kunstwerke auf Papier, die eine der international bedeutendsten und reichsten sei. Qualitative Synergien zwischen den Aktivitäten einzelner Häuser eines Museumsverbundes würden nicht dadurch erreicht, «dass man durch Zusammenlegungen auf Direktorenebene die einschlägige, bewährte Spartenkompetenz und Eigenständigkeit zur Disposition stellt». Der Verband habe dies mit «Unverständnis» und «großem Befremden» zur Kenntnis genommen.
In der vergangenen Woche hatte bereits der Sächsische Museumsbund gegen diese Pläne protestiert. |
























































