| Museumsrundgang - 29.09.2009 |
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| Dienstag, 29. September 2009 um 04:53 Uhr | ||
New Yorker MoMA feiert Bauhaus-Jubiläum
New York (dpa) - Dem 90. Gründungsjahr der deutschen Bauhaus- Schule widmet das New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) eine große Jubiläumsschau mit mehr als 400 Werken. Die Bauhaus-Schule war 1919 unter Walter Gropius in Weimar ins Leben gerufen worden, zog 1925 unter politischem Druck nach Dessau um und wurde 1933 von den Nazis in Berlin geschlossen. Sie erwarb sich den Ruf als einflussreichstes Organ der Avantgarde im 20. Jahrhundert. Das MoMA stellt ihre Schau vom 8. November bis zum 19. Januar unter dem Titel «Bauhaus 1919- 1933: Workshop for Modernity» vor. Es ist die erste große Bauhaus- Retrospektive des MoMA seit 1938. Sie repräsentiert das breite Spektrum der Bauhaus-Schule: Architektur, Industriedesign, Möbel, Textilien, Keramik, Theater- und Kostümentwürfe, Grafiken, Fotografien, Malereien und Skulpturen. Die Arbeiten stammen unter anderen von Anni und Josef Albers, Marcel Breuer, Lyonel Feininger, Walter Gropius, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy und Oscar Schlemmer. Einige Werke übernimmt das MoMA von der Bauhaus- Ausstellung, die diese Woche in Berlin schließt, die meisten stammen jedoch aus seinem eigenen Haus, dem Metropolitan Museum in New York, Museen in Paris und Boston sowie etlichen privaten Sammlungen.
Umstürze in Prag und Berlin aus Fotografensicht
Prag (dpa) - Fotos von den friedlichen Revolutionen des Jahres 1989 sind im Altstädter Rathaus der tschechischen Hauptstadt Prag zu sehen. Die Fotoagentur Czech Photo und die Stadtverwaltung zeigen die Ausstellung «1989 mit den Augen der Fotografen» noch bis zum 14. Oktober. 300 Bilder von 22 Fotografen stellen einen Zusammenhang zwischen den Protesten in beiden Ländern her: Im ersten Stockwerk geht es um das Lager der DDR-Flüchtlinge in der Prager Botschaft und den Mauerfall. In der zweiten Etage dreht sich alles um die «samtene Revolution» der Tschechoslowakei: Massendemonstrationen auf dem Wenzelsplatz, Polizisten mit Schlagstöcken, Volksfeste nach dem Fall des Regimes. Die Dramatik der damaligen Ereignisse bleibt so eindrucksvoll im Gedächtnis.
Sonderausstellung «Tuchintarsien» in Wien
Wien (dpa) - Reiter, Blüten, wilde Tiere - filigrane Bilder auf Textilien sind eine Kunst für sich. Die Ausstellung «Tuchintarsien» im Museum für Volkskunde in Wien präsentiert Wandbehänge und Tücher mit textilen Bildern von 1500 bis heute. Die Bilder zeigten religiöse Szenen und erzählen von europäischer Geschichte sowie der damaligen Weltsicht, teilte das Museum mit. Die Exponate sind zusammengetragen von Privatsammlungen und Museen aus Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Polen und Australien. Die Sonderausstellung läuft vom 2. Oktober bis zum 14. März; sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum Europäischer Kulturen in Berlin.
Meisterwerke aus der Sammlung Brukenthal
Paris(dpa) - Meisterwerke aus einer der renommiertesten Privatsammlungen Europas, der Kollektion Baron Samuel von Brukenthal, sind erstmals im Pariser Museum Jacquemart-André zu sehen. Unter dem Titel «Brueghel, Memling, Van Eyck... Die Sammlung Brukenthal» werden rund 50 Werke der größten deutschen, flämischen, italienischen und holländischen Meister aus dem XV. bis XVII. Jahrhundert gezeigt. Die Ausstellung dauert bis zum 11. Januar.
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