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Samstag, 03. April 2010 um 08:17 Uhr |
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Die Vorbereitungen zur großen Sonderausstellung „Anatomie – Gotha geht unter die Haut“, die ab Mitte Mai auf Schloss Friedenstein gezeigt wird, sind in vollem Gange. Bei den immer noch andauernden Recherchen stießen die Wissenschaftler nun auf einen interessanten Fund, der zu umwerfenden Mutmaßungen Anlass gibt. In der Schädelsammlung wurde ein Exemplar mit eindeutig Weimarer Provenienz entdeckt, der eine eigenartige wie zugleich eindeutige Beschriftung aufweist. Bevor weitergehende und möglicherweise voreilige Feststellungen getroffen werden, soll der Schädel jedoch zunächst einer anthropologischen Untersuchung unterzogen werden. Kontakte zu einem versierten Kraniologen aus Krefeld wurden bereits geknüpft. Nach den Untersuchungen, die bereits für nächste Woche geplant sind, wird die Stiftung die neuen Erkenntnisse im Rahmen eines Pressegesprächs der Öffentlichkeit miteilen.

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