| Museumsrundgang - 06.04.2010 |
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| Dienstag, 06. April 2010 um 20:31 Uhr | ||
«Meister des Lichts» Christen Kobke in London
London (dpa) - Die National Gallery in London widmet Christen Kobke (1810-1848) - dem dänischen «Meister des Lichts» - die erste Einzelausstellung seiner Werke außerhalb seines Heimatlandes. Im Sunley Room der Galerie werden 48 Gemälde des bekanntesten Vertreters des dänischen «Goldenen Zeitalters» gezeigt. Neben den anrührenden Porträts, die der Bäckermeistersohn von seinen Eltern, Freunden und Familie schuf, sind auch seine berühmten Gemälde der Zitadelle von Kopenhagen und von Schloss Frederiksborg zu sehen. Die meisten Leihgaben kamen vom Staatlichen Kunstmuseum in Kopenhagen, aber auch aus dem Louvre und der Nationalgalerie Schottland. Kobke, der seine Heimat nie verließ, starb jung. Seine von Licht und Stille geprägten Werke gelten als Symbol des dänischen «Goldenen Zeitalters» nach dem Ende der Napoleonischen Kriege. Die Ausstellung «Christen Kobke - Dänischer Meister des Lichts» ist bis zum 13. Juni in London zu sehen, anschließend vom 5. Juli bis 3. Oktober in den National Galleries of Scotland in Edinburgh
Residenzgalerie Salzburg zeigt Werke aus vier Jahrhunderten
Salzburg (dpa) - Bedeutende Meisterwerke aus vier Jahrhunderten stehen im Mittelpunkt einer großen Schau in der Residenzgalerie Salzburg. Die Gemälde sind selten gezeigte Höhepunkte aus der Sammlung der Galerie. Schwerpunkt der Ausstellung «Die ganze Pracht» ist ein Teil der altösterreichischen Adelssammlung Czernin, der 1980 vom Land Salzburg erworben wurde. Damit verfügt Salzburg über Meisterwerke aus der Blüte der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts von Künstlern wie Rembrandt, Paulus Potter, Jan van Goyen, Salomon Ruysdael und Peter Paul Rubens. Zudem sind Bilder von italienischen, französischen und österreichischen Barockmalern wie Luca Giordano, Guercino, Franz Anton Maulbertsch und Paul Troger zu sehen. Die Schau bleibt bis zum 6. Februar 2011 geöffnet
Louvre widmet dem Hofmaler von Heinrich IV. große Ausstellung
Paris (dpa) - Er war der Hofmaler Heinrich IV. und Mitbegründer der Zweiten Schule von Fontainebleau. «Toussaint Dubreuil. Der erste Maler Heinrich IV.» heißt die Ausstellung, die der Louvre ihm widmet. Die rund 50 Zeichnungen sind die schönsten und gleichzeitig wenig bekanntesten Papierarbeiten des Malers (1561-1602), der in Fontainebleau den Pavillon des Poésies ausmalte. Seine Kunst im Stil des Manierismus machte aus ihm einen «außergewöhnlich intelligenten und gelehrten Maler», vor allem was seine Zeichnungen und Akte betrifft. Die Ausstellung dauert bis zum 21. Juni
Lyon würdigt Neodadaisten Ben mit Retrospektive
Lyon (dpa) - Ben gehört zu den bekannten französischen Künstlern Frankreichs. Das Museum für zeitgenössische Kunst in Lyon (MAC) widmet diesem Vertreter des Neodadaismus die größte Retrospektive, die dem 74-Jährigen jemals gewidmet wurde. Unter dem Titel «Totaler Striptease» sind bis zum 11. Juli auf 3000 Quadratmetern mehr als 1000 Werke aus 50 Jahren zu sehen. Ben arbeitet in seinen Werken vor allem mit Sätzen und Aussagen. Er stellt die Sichtbarkeit von Kunst infrage und überlässt dem Betrachter die konkrete Umsetzung seiner konzeptuellen Bilder
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