| Pavillon von Olafur Eliasson auf der Pfaueninsel |
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| Dienstag, 06. April 2010 um 20:31 Uhr | ||
Es kann sein, dass seine Kunst auf der Straße liegt. Der Künstler Olafur Eliasson bekommt Ende April zum ersten Mal in seiner Wahlheimat Berlin eine große Einzelschau. Einen Pavillon hat er schon jetzt aufgebaut. Auch andere Werke sind in der Stadt zu entdecken - wo genau, wird nicht verraten.
Berlin/Potsdam (dpa) - Der dänisch-isländische Künstler Olafur Eliasson hat auf der Berliner Pfaueninsel einen Pavillon aufgebaut und auch anderorts in der Stadt seine Spuren hinterlassen. Eliasson befasst sich in seinen Arbeiten viel mit Licht, Umwelt und Natur. Zu seinen spektakulärsten Werken zählten 40 Meter hohe Wasserfälle in New York.
Parallel zur Präsentation auf der Pfaueninsel zeigt er seine Kunst im Berliner Martin-Gropius-Bau. Das Museum widmet Eliasson vom 28. April bis zum 9. August eine große Ausstellung mit dem Titel «Innen Stadt Außen». Es ist die erste Einzelschau, die der weltweit bekannte Künstler, der Professor an der Universität der Künste Berlin ist, in seiner langjährigen Wahlheimat bekommt.
Der begehbare Pavillon aus Glas und Stahl, den er 2003 zur Biennale in Venedig schuf, steht am nordöstlichen Ufer der Pfaueninsel. Auch an anderen Orten in Berlin ist ein Vorgeschmack auf die Ausstellung zu bekommen: zum Beispiel Fahrräder mit Spiegeln im Reifen und Treibholz («Driftwood»). Wo genau die Werke sind, wird nicht verraten. Das sollen die Berliner und die Besucher selbst entdecken. Kunst auf der Pfaueninsel zum Luisen-Jahr
In einer Schau zum Luisen-Jahr («Die Inselwelt der Königin») werden sich vom 1. Mai bis 31. Oktober internationale Künstler mit der Geschichte und Atmosphäre des Parks in der Havel auseinandersetzen. Die Pfaueninsel war ein Lieblingsort der Königin Luise (1776-1810) und ihrer Familie. Erstmals sind auch Teile des Parks zugänglich, die bisher nicht öffentlich waren.
Die Insel, die 40 Jahre im deutsch-deutschen Grenzgebiet lag, ist heute Naturschutzgebiet. Sie gehört zum UNESCO-Welterbe der königlichen Gartenlandschaften von Berlin und Potsdam. Die Schau ist eine von drei große Ausstellungen zum 200. Todestag der Frau von Friedrich Wilhelm III.. Zu den Künstlern gehören Sylvie Bussieres, Christian Engelmann, Joan Fontcuberta, Michael Lukas, Robert Stieve und Martin Weimar. Auf ihrem Inselrundgang sollen Besucher 18 Kunst- Orte entdecken können, heißt es in der Ankündigung.
Internet: www.spsg.de/LUISE2010
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