| Museumsrundgang - 13.04.2010 |
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| Dienstag, 13. April 2010 um 20:44 Uhr | ||
Pariser Orangerie-Museum zeigt Paul Klee
Paris (dpa) - Paul Klee gehört zu den Künstlern, die in der umfangreichen Sammlung des kürzlich gestorbenen Galeristen Ernst Beyeler einen wichtigen Platz einnehmen. Unter dem Titel «Paul Klee (1879-1940). Die Sammlung von Ernst Beyeler» zeigt das Museum der Orangerie in Paris 27 Meisterwerke des Künstler, von denen 17 aus der Sammlung des Gründers der Fondation Beyeler in dem Schweizer Riehen stammen. Beyeler hat sich vor allem für die Spätwerke Klees interessiert. Mit der Ausstellung (bis 19. Juli) eröffnet das Museum der Orangerie einen Zyklus, der großen Sammlern gewidmet ist.
Werke aus der Daimler Kunst Sammlung in Wien
Wien (dpa) - Rund 130 Werke aus der Daimler Kunst Sammlung von der klassischen Moderne bis zur Nachkriegsavantgarde sind im Museum Moderner Kunst in Wien zu sehen /bis 27. Juni). Unter dem Titel «Bilder über Bilder - Diskursive Malerei von Albers bis Zobernig» vereint die Schau Werke von Josef Albers, Oskar Schlemmer und Jean Arp ebenso wie Absalon, Daniel Buren, Andre Cadere, Poul Gernes, Heimo Zobernig, John McLaughlin und Jeremy Moon. Neben Malerei und Zeichnungen umfasst die Ausstellung auch Installationen und Videokunst. Die ausgewählten Werke repräsentieren zusammen den Schwerpunkt der Sammlung im Bereich abstrakter Avantgarden und konzeptueller Tendenzen vom Bauhaus bis in die jüngste Gegenwartskunst. Die Daimler Kunst Sammlung wurde 1977 gegründet und zählt mit 1800 Werken von über 600 Künstlern heute international zu den bedeutenden europäischen Unternehmenssammlungen. www.mumok.at
Königliche Zugreisen im Museum nacherleben
Utrecht (dpa) - Reisen wie eine britische Queen oder ein russischer Zar - das lässt sich demnächst im Niederländischen Eisenbahnmuseum in Utrecht nacherleben. Vom 15. April bis 5. September zeigt die Schau «Royal Class, regal journeys» Eisenbahnwaggons, in denen einst gekrönte Häupter Europas mit ihren Familien unterwegs waren. Zu der Ausstellung haben Museen aus ganz Europa mit Leihgaben beigetragen. Besucher können unter anderem die Eisenbahnwaggons besichtigen, in denen einst die in Meiningen geborene britische Königin Adelaide (1792-1849) reiste. Ausgestellt sind auch das Eisenbahnmobiliar des bayrischen Königs Ludwig II (1845-1886) und des Zaren Alexander II (1818-1881). Am Eingang der aufwendigen Schau werden die «hohen Fahrgäste» in einem Königlichen Wartezimmer begrüßt.
Henri Cartier-Bresson im New Yorker MoMA
New York (dpa) - Henri Cartier-Bresson (1908-2004) gehört zu den beliebtesten und einflussreichsten Fotografen in der Geschichte des Mediums. Seine innovativen Arbeiten prägten die moderne Fotografie von den frühen 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an. Bahnbrechend waren seine Foto-Reportagen aus Indien, Indonesien, über die Revolution in China, die Sowjetunion nach Stalins Tod und das Europa der Nachkriegszeit. Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York widmet dem gebürtigen Franzosen unter dem Titel «Henri Cartier- Bresson: The Modern Century» eine große Retrospektive mit mehr als 300 Arbeiten - die größte in den USA seit drei Jahrzehnten. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juni zu sehen.
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