| Bremer Ausstellung ehrt Designer Wilhelm Wagenfeld |
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| Donnerstag, 15. April 2010 um 07:09 Uhr | ||
Bremen (dpa/lni) - Die Arbeiten des Industrie-Designers Wilhelm Wagenfeld (1900-1990) sind Klassiker. Die berühmte Bauhaus-Leuchte mit ihrer milchig weißen Glaskugel gehört ebenso dazu wie die Salz- und Pfefferstreuer «Max und Moritz» von WMF oder das Jenaer Teeservice.
Zum 110. Geburtstag ehrt die Wilhelm Wagenfeld Stiftung den Designer in seiner Geburtsstadt Bremen mit einer großen Jubiläums-Ausstellung. Von Freitag bis zum 12. September wird Wagenfelds Lebenswerk in all seinen Facetten präsentiert, teilte die Stiftung am Mittwoch mit. Bis zu 30 000 Besucher aus ganz Europa werden erwartet.
Von der ersten Skizze bis zur ausgefeilten Werbung und Verpackung zeigt die Schau einen Einblick in die Vielfalt der Arbeiten des Gestalters. Ausgesucht wurden die Werke aus dem Besitz der Stiftung, die mehr als 5000 Objekte und einige hundert Zeichnungen ihr Eigen nennt. Zudem ergänzen Leihgaben von Sammlern und von der Familie des Designers die Ausstellung.
Erstmalig werden auch private Fotos, Schulzeugnisse, Bewerbungen, Urkunden und Briefe gezeigt. So sollen die Besucher Einblicke in die Persönlichkeit des zu Lebzeiten sehr zurückhaltenden Künstlers bekommen.
Wagenfeld war bei seinen Arbeiten nicht nur das schöne Aussehen wichtig. Er legte immer auch Wert auf die Brauchbarkeit der Dinge und den Nutzen für den Käufer. Emsig arbeitete er weiter an der Verbesserung eines von ihm geschaffenen Stücks.
In der Bremer Schau werden Entwürfe und Dokumente aus den Schaffensperioden der 1920er bis 1970er Jahre zusammengefasst. Beispielgebende Produkte jedes Jahrzehnts werden besonders beleuchtet.
Internet: www.wwh-bremen.de
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