| Dresdner Albertinum saniert - Übergabe an Museen |
|
|
|
| Donnerstag, 15. April 2010 um 07:09 Uhr | ||
Dresden (dpa) - Nach vier Jahren Bauzeit erstrahlt das Dresdner Albertinum in neuem Glanz und wird am kommenden Dienstag offiziell an die Staatlichen Kunstsammlungen übergeben. Bis Juni wird in dem sanierten und umgebauten Gebäude die Dauerausstellung der Galerie Neue Meister und der Skulpturensammlung eingerichtet, sagte ein Sprecher der Kunstsammlungen am Mittwoch.
Ab 20. Juni ist das Albertinum dann wieder für Besucher offen. Die ersten Kunstwerke stehen bereits in der Skulpturenhalle, das hochwassersichere Zentraldepot der Kunstsammlungen mit modernen Restaurierungswerkstätten wird noch bestückt. Umbau und Renovierung des Albertinums kosteten laut sächsischem Finanzministerium 51 Millionen Euro.
Das Albertinum an der Brühlschen Terrasse war einst Domizil der Gemäldegalerie Neue Meister und der Skulpturensammlung sowie der Schatzkammersammlung Grünes Gewölbe und des Münzkabinetts. Letztere zogen inzwischen in rekonstruierte Räume im Residenzschloss um. Die Flutkatastrophe von 2002, bei der auch unterirdische Depots in dem sandsteinverkleideten Renaissance-Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden, gab den Ausschlag für den Um- und Ausbau.
Nach einem Entwurf des Berliner Architekten Volker Staab wurde eine «Arche» über dem Innenhof montiert, der zum Museumsfoyer wird. In dem schwebenden Gebäude sind die Werkstätten und das Depot für die Kunstschätze untergebracht.
Die moderne Stahlkonstruktion wiegt rund 2700 Tonnen und umfasst in einer Höhe von 17 Metern zwei Geschosse. Mit der Galerie Neuer Meister und der Skulpturensammlung wird das neue Albertinum als «Haus der Moderne» Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart beherbergen.
|
























































