| Kunst aus Glas und Beton - Kiecol in Siegen |
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| Donnerstag, 15. April 2010 um 19:20 Uhr | ||
Siegen (dpa/lnw) - Raumgreifende Architektur-Skulpturen des Künstlers Hubert Kiecol zeigt ab Sonntag das Museum für Gegenwartskunst in Siegen. Die Schau «Hubert Kiecol - Golden» präsentiert bis zum 22. August typische Arbeiten des Kölners, die sich an den Grundformen des Bauens orientieren, teilte das Museum am Donnerstag mit. Konfrontiert werden die von Strenge und Einfachheit geprägten Skulpturen aus Glas, Holz oder Beton mit den Druckgrafiken Kiecols. Auch auf Papier als Holz- oder Siebdrucke, in Zeichnungen und Radierungen variiert der 59-Jährige reduzierte Formen wie Sterne, Zahnräder oder Tore zu großformatigen Motiven.
In der Skulptur «Séparée» (2008) versteckt sich eine kantige Sitzbank hinter einer Bretterwand, bei der Wandarbeit «Golden» (2001) aus Plexiglas und Goldfarbe greift als Nonsense-Mechanismus eine Reihe von Zahnrädern ineinander. Kiecols «Palast Mädchen» aus dem Jahre 2000 wirkt wie ein fragiles, nach allen Seiten geöffnetes Treibhaus, das - ähnlich wie seine anderen Skulpturen - mit subtiler Sinnlosigkeit beeindruckt.
Museum für Gegenwartskunst Siegen: www.mgk-siegen.de
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