| Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden |
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| Montag, 19. April 2010 um 07:05 Uhr | ||
Dresden (dpa) - Mit zwölf Museen und einem in die Millionen gehenden Bestand bieten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine einzigartige Vielfalt. Die Bestände umfassen Gemälde und Grafik, Skulpturen, Preziosen und Juwelen, Möbel und Kostüme, Waffen und Rüstungen, Tafelsilber und Porzellan, Volkskunst und Ethnografica. Neben dem Pariser Louvre, dem Metropolitan Museum New York und der Ermitage in St. Petersburg zählen sie zu den bedeutendsten Museen der Welt. Inzwischen besichtigen rund zwei Millionen Menschen pro Jahr die Schätze.
Die Sammlungen gingen aus der 1560 von Kurfürst August gegründeten Kunstkammer hervor. Die Regierungszeit August des Starken (1670-1733) und seines Sohnes August III. war die Blütezeit der Kunstsammlungen. Der leidenschaftliche Sammler August der Starke ließ in aller Welt Kunstschätze und Kuriositäten kaufen.
Wie andere höfische Sammlungen wurden die Bestände durch Kriege, Verkäufe, Verpfändungen, Einschmelzung oder Diebstahl dezimiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten Trophäenkommissionen der Sowjetarmee 1945 tausende Schätze in den Osten, Mitte der 50er Jahre kehrte das meiste davon zurück. Seit der Wende werden die einstigen Domizile der Museen mit Millionenaufwand rekonstruiert.
Internet: www.skd-dresden.de
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