| Die wichtigsten Eiszeit-Fundstücke von der Alb |
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| Dienstag, 20. April 2010 um 06:57 Uhr | ||
Tübingen (dpa/lsw) - Viele Wissenschaftler glauben, dass die Schwäbische Alb die Wiege der europäischen Kultur ist. Auch wenn ein sicherer Beweis fehlt, gibt es doch zahlreiche Indizien. Denn die ältesten weltweit bekannten Kunstwerke wurden alle rund um Ulm gefunden. Ein Überblick:
- Die «Venus vom Hohlen Felsen»: Sie ist die älteste bekannte Menschen-Figur der Welt und wurde vor rund 40 000 Jahren geschnitzt. Bis zum Fund der nur sechs Zentimeter großen Elfenbein-Venus mit ihren überdimensionalen Brüsten im Jahr 2008 waren Archäologen davon ausgegangen, dass erste Menschen-Figuren erst vor rund 25 000 Jahren hergestellt wurden.
- Die Eiszeitflöte: Das älteste bekannte Musikinstrument der Welt wurde vor rund 40 000 Jahren aus einem Gänsegeier-Knochen geschnitzt. Mit fünf Löchern lässt sich die Tonhöhe verändern. Ihr Fund 2008 im Hohlen Felsen hat bewiesen, dass schon die ersten Menschen in Europa eine hoch entwickelte Musikkultur hatten.
- Das Elfenbein-Mammut: Es ist nur 3,7 Zentimeter groß und versetzt Kunst-Kenner trotzdem ins Staunen. Die mindestens 30 000 Jahre alte Mammut-Figur aus der «Vogelherdhöhle» im Lonetal wirkt extrem realistisch und dynamisch - ein echtes Kunstwerk.
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