| Kirchner-Gemälde stecken wegen Flugverbots fest |
|
|
|
| Dienstag, 20. April 2010 um 06:57 Uhr | ||
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Neben Hunderttausenden von Passagieren stecken auch fünf Gemälde des Expressionisten Ernst Ludwig Kirchner wegen des Flugverbots fest. Die Bilder, darunter «Soldatenbad» aus dem New Yorker Guggenheim-Museum und «Marcella» aus Stockholm, werden dringend für die Kirchner-Retrospektive im Frankfurter Städel Museum erwartet, die am Donnerstagabend eröffnet wird. Spätestens am Dienstag sollten die Gemälde in Frankfurt sein. Sie brauchten einen Tag, um sich an das Klima anzupassen, sagte Städel-Sprecher Axel Braun am Montag. Sollten sie nicht rechtzeitig eintreffen, werde ihr Platz in der Ausstellung zunächst leerbleiben.
Drei der Kirchner-Werke waren bereits unterwegs und sind auf dem Weg von St. Louis nach Frankfurt bei einem Zwischenstopp in Chicago gestrandet. Dort warten sie samt der begleitenden Kuriere auf die nächste Flugmöglichkeit.
Bis zum 25. Juli zeigt das Städel rund 180 Werke von Ernst Ludwig Kirchner (18801938), einem Gründungsmitglied der Künstlervereinigung «Brücke». Mit der ersten Retrospektive in Deutschland seit 30 Jahren würdigt das Museum das Gesamtwerk des Malers, Grafikers und Bildhauers.
|
























































