| Schwerin kann weiter mit Kunstsammler Brabant rechnen |
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| Dienstag, 20. April 2010 um 22:45 Uhr | ||
Schwerin (dpa/mv) - Das Staatliche Museum Schwerin kann weiterhin mit einer Schenkung des aus Schwerin stammenden Kunstsammlers Frank Brabant rechnen. Der in Wiesbaden lebende Brabant will einem Bericht der «Schweriner Volkszeitung» (Dienstag) zufolge 50 seiner Grafiken und Gemälde dem Schweriner Museum stiften. «50 Bilder, das steht in meinem Testament», sagte der 72-Jährige dem Blatt. Dies gelte auch, wenn das im Landkreis Unna (Nordrhein-Westfalen) geplante Museum «Haus der Moderne» für seine Sammlung zustande komme. In der vorigen Woche hatte die Nachricht für Aufregung gesorgt, dass Brabant seine Sammlung mit rund 400 Werken nach Unna geben will.
Als ein Grund dafür war Platzmangel im Schweriner Museum genannt worden. Museumsdirektor Dirk Blübaum zufolge hat das Museum neue Ausstellungsräume in der Landeshauptstadt in Aussicht. Zu Brabants Kollektion deutscher Malerei und Grafik des 20. Jahrhunderts gehören unter anderem Gemälde von Conrad Felixmüller, Max Beckmann, Max Pechstein, Karl Hofer und Alexej von Jawlensky, Grafiken von Emil Nolde, Otto Dix und Ernst Ludwig Kirchner.
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