| Berliner Artothek zieht nach Brandenburg |
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| Mittwoch, 21. April 2010 um 22:22 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die Artothek der Sozialen Künstlerförderung Berlin, eine Sammlung von mehr als 14 000 Kunstwerken, soll nach Brandenburg umziehen. Das zuständige Landesamt für Gesundheit und Soziales hat kein Geld mehr, den riesigen Bestand zu bewahren und zu pflegen. Er soll deshalb voraussichtlich im Jahr 2013 mit der Sammlung ostdeutscher Kunst des Kunstarchivs Beeskow im Landkreis Oder-Spree zusammengelegt werden.
«Hier bei uns ist die Sammlung tot. In Beeskow haben wir die Hoffnung, dass die Kunstwerke angemessen untergebracht, betreut und auch gezeigt werden können», sagte Landesamtssprecherin Silvia Kostner am Mittwoch auf Anfrage.
In der Sammlung, über deren Umzug auch die «Bild»-Zeitung berichtete, sind rund 2000 Berliner Maler, Bildhauer und Fotografen mit ihren Werken vertreten, darunter namhafte Künstler wie Cornelia Schleime, Eugen Schönebeck oder Markus Lüpertz. Die soziale Künstlerförderung hatte ihnen in einem bundesweit einmaligen Projekt seit 1950 Werkverträge für ihre Arbeit angeboten.
2003 lief die Fördermaßnahme wegen Geldmangels aus. Seither wird nach einer Lösung gesucht, um den Bestand als Ganzes zu erhalten. Private Kunstliebhaber können sich gegen eine Gebühr einzelne Werke für ihre eigenen vier Wände ausleihen.
Internet: www.berlin.de/lageso/soziales/artothek
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