| Foto-Ausstellung «Ruhrblicke» startet |
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| Samstag, 24. April 2010 um 06:55 Uhr | ||
Essen (dpa/lnw) - Ein Stück Ruhr-Realität in Bildern gibt es von Samstag (24. April) an auf Zeche Zollverein in Essen zu sehen: Die Ausstellung «Ruhrblicke» zeigt Arbeiten von zwölf renommierten Fotografen, die sich mit dem Ruhrgebiet beschäftigen. Zu dem Projekt im Programm der Kulturhauptstadt wurden ausschließlich Künstler eingeladen, die beruflich oder privat eng mit der Region verbunden sind, darunter Laurenz Berges, Elisabeth Neudörfl und das Ehepaar Bernd und Hilla Becher. Sie haben Motive aufgespürt, «die für die Metropole Ruhr stehen», teilte ein Ruhr.2010-Sprecher am Freitag in Essen mit.
Für die «Ruhrblicke» hat sich der ehemalige Schüler der Essener Folkwang-Hochschule Andreas Gursky unter anderem mit der «Gelben Wand», der Fankurve von Borussia Dortmund beschäftigt. Candida Höfer hat für das Projekt Räume fotografiert, die für die Entwicklung des Ruhrgebiets stehen - darunter die Bochumer Jahrhunderthalle und die Villa Hügel in Essen. Die gebürtige Tschechin Jitka Hanzlová, die in Essen lebt und arbeitet, zeigt bei der Ausstellung Vorstadtarchitektur, Natur und Menschen ihrer heutigen Umgebung. Im Gegensatz dazu beleuchten Bernd und Hilla Becher mit ihren Bilder die Vergangenheit des Ruhrgebiets.
Die Ausstellung «Ruhrblicke» ist bis zum 24. Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. In Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität Essen finden auch Künstlergespräche und Vorträge im ersten Neubau auf Zeche Zollverein, dem SAANA-Gebäude, statt.
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