| Museum Neuenburg erwartet rund 70 000 Besucher |
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| Montag, 26. April 2010 um 07:27 Uhr | ||
Freyburg (dpa/sa) - Das Museum auf Schloss Neuenburg in Freyburg (Burgenlandkreis) erinnert in diesem Jahr mit einer Ausstellung an seine Gründung vor 75 Jahren. «Die Besucher sehen unter anderem Stücke aus der Südsee-Sammlung des ersten Museumsgründers Otto Krauschwitz», sagte Museumsdirektor Jörg Peukert. Als ehemaliger Vermessungsoffizier der Kaiserlichen Marine hatte Krauschwitz die Objekte auf seinen Reisen zusammengetragen. Die Schau unter dem Motto «75 Jahre Museen im Schloss Neuenburg» läuft bis zum 31. Oktober. Das Museum erwartet rund 70 000 Besucher, etwa so viele wie im Vorjahr.
«Eigentlich gab es auf der 1090 erbauten Neuenburg drei Museen, die ihre eigene Geschichte haben», sagte Peukert. «Der erste Abschnitt war von 1935 bis 1945, der zweite von 1951 bis 1989 und der dritte begann nach der Wende.» Obwohl die Burg hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg zwischen 1970 und 1989 für die Öffentlichkeit nicht zugänglich war und zerfiel, gab es noch im Bergfried der Vorburg ein Museum. Mit der Wende begannen die Sanierungsarbeiten. «Seit 1990 flossen rund neun Millionen Euro in die Anlage», sagte Peukert. Besuchermagneten sind die romanische Doppelkapelle, die Renaissance-und Barockräume, der Festsaal mit dem Jagdzimmer sowie der Fürstensaal.
In diesem Jahr plant Peukert neben der Ausstellung weitere Veranstaltungen. So gibt es am 30. April die Walpurgis-Rocknacht und ein Ritter-Turnier sorgt zu Pfingsten (22. Mai bis 24. Mai) für Unterhaltung. Die internationalen Tage der mittelalterlichen Musik ziehen vom 18. bis 20. Juni zum 20. Mal ein interessiertes Publikum an. Vom 21. Mai bis 21. November öffnet die Sonderausstellung «Schmuckstücke für Jedermann» ihre Pforten. Aus dem Fundus der Burg wird Gebrauchsschmuck, wie Ringe und Ketten, des 18. bis 20. Jahrhundert gezeigt.
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