| Damien Hirst zeigt schwarzes Schaf in Formaldehyd |
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| Donnerstag, 29. April 2010 um 07:03 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Auch ein Zebra, das in einem Stahltank schwebt, ist dabei. Der britische Künstler Damien Hirst und sein amerikanischer Kollege Michael Joo zeigen in Berlin erstmals gemeinsam ihre Werke. Die Ausstellung in der Galerie Haunch of Venison nahe dem Hauptbahnhof präsentiert vom 1. Mai bis zum 14. August zum Teil neue Bilder und Skulpturen. Hirst stellt erstmals eine Formaldehyd-Arbeit mit einem geteilten schwarzen Schaf vor: «The Black Sheep with Golden Horns (Divided)» stammt aus dem Jahr 2009.
Joo hat eine Hommage an den deutschen Künstler Martin Kippenberger (1953-1997) geschaffen: eine mit Eis überzogene Konstruktion mit prähistorischen Elchgeweihen aus Irland. Die Schau trägt den Titel «Have You Ever Really Looked at the Sun?» (Haben Sie jemals wirklich die Sonne angesehen?).
Die Künstler kennen sich seit etwa 20 Jahren. In Berlin werden sie am Freitag zur Vorstellung ihrer Doppelausstellung erwartet. Hirst ist einer der meistgefeierten und auch umstrittensten Künstler der Gegenwart. Zuletzt sorgte sein mit Diamanten besetzter Totenschädel für Aufsehen. Joo ist mit seinen Werken unter anderem im New Yorker MoMA und im Guggenheim Museum vertreten.
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