| Großer Andrang bei Eliasson-Ausstellung in Berlin |
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| Donnerstag, 29. April 2010 um 07:03 Uhr | ||
Berlin (dpa) - Unter großem Publikumsinteresse ist in Berlin die Ausstellung des dänisch-isländischen Starkünstlers Olafur Eliasson angelaufen. Schon vor Öffnung des Martin-Gropius-Baus im Stadtteil Mitte bildeten sich lange Schlangen. Die Besucher wurden in Schüben von je 900 Menschen eingelassen, die anderen mussten warten. «Das Interesse ist sehr, sehr groß, sowohl bei Jung wie bei Alt», sagte eine Sprecherin. Genaue Besucherzahlen gab es zunächst nicht.
In der Ausstellung «Innen Stadt Außen» widmet sich Eliasson nach spektakulären Projekten etwa in New York, London und Stockholm erstmals seiner langjährigen Wahlheimat Berlin. Mit Spiegeln und optischen Tricks stellt er in seinen Installationen die traditionellen Sehgewohnheiten auf die Probe. Höhepunkt der Schau ist eine riesige Folienkonstruktion, die die Lichtkuppel des Museums in ein Spiegelkabinett der Illusionen verwandelt.
An unterschiedlichen Orten in der Stadt laden zudem Objekte wie ein verspiegeltes Fahrrad oder Baumstämme zum Hinschauen ein. Eliasson will damit die Beziehung zwischen Museum und Stadt, Innen und Außen, Raum und Zeit deutlich machen. Statt einer Prominenten- Party zum Auftakt war auf Wunsch des Künstlers am Eröffnungstag der Eintritt frei.
Eliasson arbeitet seit 1994 in Berlin. 2008 übernahm er eine Professur an der Universität der Künste. Zu seinen berühmtesten Installationen gehört «The Weather Project», das im Museum Tate Modern in London 2003/2004 mehr als zwei Millionen Besucher anzog. http://www.olafureliasson.net
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