| Westfalen wollen im Kulturbetrieb selbstbewusster sein |
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| Donnerstag, 29. April 2010 um 07:03 Uhr | ||
Altena/Münster (dpa/lnw) - Geschlossen nach außen: Westfalen will sich in der Kultur überregional besser in Szene setzen. Man will Projekte deshalb stärker bündeln. Helfen soll dabei eine Lenkungsgruppe. Dazu gehören neben Kommunalpolitikern und dem einflussreichen Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) auch NRW- Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff.
Bei einem ersten Treffen am Mittwoch im sauerländischen Altena wurde unter anderem beschlossen, Marketing- und Tourismusaktivitäten der verschiedenen westfälischen Regionen wie Münster- und Sauerland sowie Ostwestfalen-Lippe und nördliches Ruhrgebiet zusammenzubringen.
Eine Art gemeinsames Label könnte das Ziel sein - zumindest für die überregionale Darstellung, wie es hieß. Erster Schritt ist die neu entwickelte Broschüre «Was dem Westfalen seine Kultur...».
Die Kampagne hat eine lange Vorgeschichte. Die Westfalen fühlen sich seit Jahren in der Kulturpolitik von NRW benachteiligt. Ihr Landesteil werde zu wenig beachtet. Kulturpolitiker der Region berufen sich seit zwei Jahren auf das Gutachten «KunstNRW» einer externen Expertengruppe. Im Namen der Landesregierung begrüßte Große- Brockhoff das Vorhaben, das zunächst auf drei Jahre angelegt ist: «Ich freue mich, dass Westfalen sich formen und Flagge zeigen will», sagte er nach Auskunft eines LWL-Sprechers. Für das Projekt «Kultur in Westfalen» würden 120 000 Euro bereitgestellt.
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