| Damien Hirst will nicht unsterblich sein |
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| Freitag, 30. April 2010 um 06:54 Uhr | ||
Leipzig (dpa) - Der Künstler Damien Hirst, der gern tote Tiere in Formaldehyd konserviert, will nicht unsterblich sein. «Es ist wie mit einer Blume: Ist sie nicht schöner, weil sie nur für eine begrenzte Zeit blüht?», sagte der 44-jährige Brite in einem Interview mit der in Leipzig erstmals erschienenen Kunstzeitschrift «SpinArt». Ideal sei es, für eine Weile unvergänglich zu sein. «Und das sind wir ja auch», sagte Hirst, der auch einen Totenschädel mit Diamanten besetzte. Der Tod sei etwas ganz Natürliches und gehöre zum Leben. «Es ist ein wenig wie bei einer Party: Jeder ist traurig, wenn sie vorüber ist. Dabei geht es darum, dabei gewesen zu sein.»
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