| Neue Galerie in Kassel feiert Richtfest |
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| Dienstag, 04. Mai 2010 um 06:35 Uhr | ||
Kassel (dpa/lhe) - Bei der Neuordnung der Museumslandschaft in Kassel sieht sich die Landesregierung auf Kurs: Die Neue Galerie, die derzeit von Grund auf saniert wird und im Herbst 2011 wiedereröffnet werden soll, hat am Montag Richtfest gefeiert. «Die Neue Galerie wird durch einen erheblichen Raumgewinn Spielraum für das Nebeneinander von Kunst des 19., 20. und 21. Jahrhunderts haben und neben Räumen für Wechselausstellungen auch Platz für weitere documenta-Ankäufe bieten», sagte Kunstministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) laut Mitteilung in Kassel.
Die wichtigste inhaltliche Veränderung sei die Verlagerung der Bestände des 18. Jahrhunderts ins Schloss Wilhelmshöhe. Darunter seien etwa Werke der Malerfamilien Tischbein und Nahl. In der Kunsthalle Fridericianum wurde zudem eine Klimatisierung eingebaut. Außerdem wird das Landesmuseum derzeit grundlegend instand gesetzt. Weitere Sanierungsarbeiten laufen am Herkules-Bauwerk und der Löwenburg sowie ihren Außenanlagen im Bergpark Wilhelmshöhe.
Die Museumslandschaft Hessen Kassel wird laut Landesregierung mit einem Volumen von 200 Millionen Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren neu geordnet. Ziel ist nach Worten von Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU), in Zusammenarbeit mit der Stadt die historischen Sammlungen und europaweit einzigarten Bau- und Gartendenkmäler neuen Besuchergruppen zu erschließen.
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