| Großer Andrang bei Eliasson- und Kahlo-Ausstellung |
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| Dienstag, 04. Mai 2010 um 06:35 Uhr | ||
Berlin (dpa/bb) - Die Ausstellungen des dänisch-isländischen Starkünstlers Olafur Eliasson und der mexikanischen Maler-Ikone Frida Kahlo in Berlin stoßen auf ungewöhnliches Zuschauerinteresse.
Die spektakuläre Eliasson-Schau im Martin-Gropius-Bau lockte in den ersten fünf Tagen 18 000 Besucher an, wie Museumsdirektor Gereon Sievernich am Montag auf Anfrage mitteilte. Allein am ersten Tag, an dem es auf Wunsch des Künstlers keinen Eintritt kostete, kamen 11 000 Menschen.
Die Kahlo-Retrospektive, die zwei Tage später ebenfalls im Gropius-Bau anlief, zählte bis zum Sonntag 7000 Zuschauer. «Das Interesse ist ungewöhnlich groß, und zwar bei allen Generationen - von 4 bis 94 Jahren», sagte Sievernich. «Die Leute stehen von 10 bis 20 Uhr Schlange.»
Am Montagnachmittag wollte Mexikos Präsident Filipe Calderón Hinojosa während seiner Staatsvisite in Berlin die Kahlo-Schau besuchen. Das Museum, das sonst während der beiden Ausstellungen keinen Ruhetag hat, sollte deshalb ab 15.00 Uhr für die Öffentlichkeit geschlossen sein.
Von Kahlo (1907-1954) zeigt der Gropius-Bau ihre bisher wohl größte Werkschau in Deutschland. Die farbenprächtigen, oft surrealen Bilder erzählen von einem bewegten Leben zwischen Leid und Leidenschaft. Die Eliasson-Schau «Innen Stadt Außen» fasziniert durch ungewöhnliche Installationen wie farbig vernebelte Räume und eine riesige verspiegelte Glaskuppel.
http://www.http://www.gropiusbau.de
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