| Lüneburg bringt Museumsbau auf den Weg |
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| Dienstag, 04. Mai 2010 um 06:35 Uhr | ||
Lüneburg (dpa/lni) - Die Lüneburger Museumslandschaft gestaltet sich neu. Das bisherige Fürstentum-Museum erhält bis 2013 einen 2800 Quadratmeter großen Erweiterungsbau, in dem auch das Naturmuseum und die Stadtarchäologie untergebracht werden. Das Auswahlgremium habe sich in einem zweitägigen Verfahren für den Vorentwurf des Berliner Büros Springer Architekten entschieden, sagte am Montag Stadtbaurätin Heike Gundermann. Mit dem Bau des rund 9,5 Millionen Euro teuren Projekts soll noch Ende 2010 begonnen werden. Gleichzeitig gründet sich für die Museen der Region die Museumsstiftung Lüneburg, zu der auch das Deutsche Salzmuseum gehören wird.
Der Erweiterungsbau soll in drei zweistöckigen miteinander verbundenen Quadern auf einer Grünfläche an dem Flüsschen Ilmenau entstehen. Er schließt direkt an den 1891 entstandenen Altbau an, von dem ein großer Teil 1945 zerstört wurde. Hinter der knapp 90 Meter langen versetzten Front aus Glas und Klinker wird es 1600 Quadratmeter neue Ausstellungsfläche geben. Der sehr kompakte Entwurf passe sich städtebaulich gut ein, begründete Stadtbaurätin Gundermann die Entscheidung.
Insgesamt 67 Architekten aus ganz Europa hatten sich für den Lüneburger Museumsbau beworben. Zu den zehn, die ihre Entwürfe letztlich präsentierten, gehörte auch ein Büro der Stararchitektin Zaha Hadid aus London mit einem futuristisch anmutenden Modell.
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