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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Nicht nur Wagner: Festival junger Künstler wird 60 Von Manfred Präcklein, dpa PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 04. August 2010 um 07:05 Uhr

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Die Bilanz kann sich sehen lassen: 25 000 junge Künstler aus 80 Ländern haben seit 1951 am Festival junger Künstler teilgenommen. Mit dem Treffen feiert auch Sissy Thammer ein Jubiläum. Sie führt das Festival seit 25 Jahren und das trotz ständig knapper Kassen.

 

Bayreuth (dpa/lby) - Seit 60 Jahren gilt das Festival junger Künstler in Bayreuth als einzigartiger Ort der Begegnung junger Menschen aus aller Welt. Einzigartig ist auch der duale künstlerisch-politische Auftrag des Treffens. «Wir verbinden internationale Begegnung mit interkulturellem Lernen», beschreibt Festivalleiterin Sissy Thammer die Arbeit auf der «Probebühne für die Jugend der Welt».

 

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des Festivals ist die Nähe zu den Richard-Wagner-Festspiele. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, Aufführungen am «Grünen Hügel» live zu erleben und können von den Erfahrungen der großen Dirigenten, Sänger und Regisseure profitieren. Auch Festspielleiterin Katharina Wagner ist voll des Lobes für die Arbeit: «Was hier mit wenig Mitteln auf die Beine gestellt wird, verdient höchsten Respekt», sagt die 32-Jährige.

 

Das Festival wurde 1950 als Internationales Jugendfestspieltreffen unter der Patronage von Jean Sibelius und den Brüdern Wolfgang und Wieland Wagner gegründet. Bis 1985 stand Herbert Barth, der langjährige Festspielsprecher, an der Spitze des Festivals. Seit 1986 gelingt es Sissy Thammer trotz ständig knapper Kassen Jahr für Jahr immer wieder, ein anspruchsvolles und breitgefächertes Programm auf die Beine zu stellen. Das Markenzeichen der Kulturmanagerin sind Herzblut, Leidenschaft und Kompetenz.

 

Bis zum Fall des «Eisernen Vorhangs» stand der Austausch zwischen Ost und West im Mittelpunkt. Im Zeichen der Globalisierung legt Sissy Thammer den Fokus verstärkt auf die arabische Welt und die Annäherung zwischen Israelis und Palästinensern. «Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich einen Israeli ohne Uniform und Maschinenpistole gesehen», beschreibt ein junger Palästinenser seine ersten Eindrücke in der Jubiläumsausstellung. Omar Nasar Kamal war einer von bislang rund 25 000 jungen Künstlern aus 80 Nationen bei Festival junger Künstler in Bayreuth. Der Spanier Juan Franco Gomes nennt das Erfolgsgeheimnis des Festivals: «Wir arbeiten zusammen, wir hören aufeinander und etwas ganz Besonderes entsteht.»

 

Auch inhaltlich setzt sich das Festival kontinuierlich mit Richard Wagner und dessen Werken auseinander. Hier wurden Wagners Frühwerke «Die Feen» und «Das Liebesverbot» inszeniert. In diesem Jahr steht «Eine Kapitulation» auf dem Programm. Wagner hat das «Lustspiel in antiker Manier» während des deutsch-französischen Krieges 1870/71 geschrieben, aber nicht vertont. Er veralbert darin den französischen Kulturbetrieb und die französische Politik, erläutert der Vorstandsvorsitzende des Festivals, Andreas Lösch.

 

Unter dem Motto «Zeitenwende - Wendezeiten» widmet sich das Festival junger Künstler vom 7. bis 30 August Umbrüchen in der deutschen und europäischen Geschichte, insbesondere um den ersten Weltkrieg. Den politischen und gesellschaftlichen Aufbruch und die revolutionären Veränderungen in der Kunst verdeutlicht das Symphonieorchester des Festivals mit Werken von Gustav Mahler, Alban Berg und Bela Bartók.

 

Den Blick in die Zukunft richtet Vladimir Ivanoff mit dem Projekt «Wege zu Parsifal». In einem musikalischen Dialog zwischen Musikern aus Europa und aus arabischen Ländern versucht er, den alten Stoff, der die Kulturen aus Okzident und Orient miteinander verbindet, musikalisch neu zu deuten.

 

Im Jubiläumsjahr werden 500 junge Künstler aus 38 Nationen erwartet. Neben Workshops und Lesungen beinhaltet das gut dreiwöchige Programm rund 100 Konzerte in Bayreuth und der Region.

 



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