| Museum muss antike Bronzegefäße herausgeben |
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| Freitag, 06. August 2010 um 08:35 Uhr | ||
Mainz (dpa) - Im Streit um fünf antike Bronzegefäße aus der Türkei hat das Römisch-Germanische Zentralmuseum in Mainz die Schalen am Mittwoch herausgeben müssen. Eine Mitarbeiterin des hessischen Wissenschaftsministeriums habe die Gegenstände abgeholt und direkt an einen Frankfurter Antikenhändler zurückgegeben, sagte der Museumsarchäologe Michael Müller-Karpe der Nachrichtenagentur dpa.
Nach Einschätzung des Experten stammen die Stücke aus jüngsten Raubgrabungen und gehören dem türkischen Staat. Der Anwalt des Antikenhändlers hatte dies stets zurückgewiesen. Die Stücke seien seit mehr als 30 Jahren in Deutschland, sein Mandant habe sie auf einer Messe von einer seriösen Quelle erworben.
Die Bronzegefäße waren auf Weisung des Wissenschaftsministeriums bei dem Antikenhändler sichergestellt und dem Museum zur Aufbewahrung überlassen worden. Das Verwaltungsgericht Frankfurt bestimmte jedoch, dass der Händler seine Stücke zurückbekommen soll.
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