| Kupferstich-Kabinett zeigt Werk von Glöckner |
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| Freitag, 06. August 2010 um 08:35 Uhr | ||
Dresden (dpa/sn) - Das Dresdner Kupferstich-Kabinett stellt in einer Sonderausstellung das Frühwerk des Künstlers Hermann Glöckner (1889-1987) vor. Unter dem Titel «Glöckner. Werke bis 1945» sind vom 28. August an insgesamt 112 Grafiken, Zeichnungen und Gemälde des Vertreters der Dresdner Moderne im Residenzschloss zu sehen, teilten die Staatlichen Kunstsammlungen am Donnerstag in Dresden mit. Sie zeugten von Glöckners Faszination für geometrische Formen und bildstrukturierende Kompositionslinien. Zeitgleich zur Exposition erscheint ein Werkverzeichnis der Gemälde, Zeichnungen und farbigen Blätter bis 1945 sowie Fotografien.
Glöckner wurde 1889 in Cotta bei Dresden geboren. 1945 zerstörten die Bomben sein Atelier und auch viele seiner Arbeiten. Das Werk des konstruktivistischen Malers wurde in der DDR zunächst nicht beachtet. Erst in den 1970er-Jahren nahm ihn eine größere Öffentlichkeit wahr. Seit 1979 lebte Glöckner in Dresden und West-Berlin. Seine Vorliebe für geometrische Objekte zieht sich durch sein gesamtes Oeuvre, die bildstrukturierenden Kompositionslinien klingen bereits in den frühen Zeichnungen an. Später machte Glöckner sie zum Prinzip seines «Tafelwerkes», nach 1945 führten sie zu seinen Faltungen und dreidimensionalen Objekten.
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