| Stiftung für Geburtshaus von Droste-Hülshoff geplant |
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| Freitag, 06. August 2010 um 08:35 Uhr | ||
Havixbeck/Münster (dpa/lnw) - Das Geburtshaus der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) ist offensichtlich nicht mehr länger vom Verfall bedroht. Eine Stiftung soll die Zukunft der Burg Hülshoff in Havixbeck bei Münster sichern. Das teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Donnerstag mit.
Im Herbst wolle der Landschaftsverband «einen Grundsatzbeschluss beraten», sagte der Vorsitzende des LWL-Kulturausschusses, Dieter Gebhard. Das Stiftungskapital solle mindestens zwölf Millionen Euro betragen. Das Land hatte eine Zusage für vier Millionen Euro in Aussicht gestellt, beim LWL erwartet Gebhard einen Beitrag in derselben Höhe. Er hofft auf weitere Partner unter den Kommunen.
Denkbar sei die Nutzung der alten Wasserburg als Literaturzentrum oder als Sitz der Droste-Forschungsstelle. Ohne die Übernahme durch die Stiftung drohe eine bedeutendes Stück westfälischer Kultur verloren zu gehen, hieß es. Droste-Hülshoff ist mit ihrer Novelle «Die Judenbuche» und ihren Gedichten als eine der ersten erfolgreichen Frauen in die deutsche Literaturgeschichte eingegangen.
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